Zolli

Für die Rentiere und Mufflons im Basler Zolli ist Weihnachten erst im Januar

Eben sind die Weihnachtsbäume aus den Stuben verschwunden, da beginnt für die Tiere im Basler Zolli erst die Weihnachtszeit. Nicht verkaufte Tannen sind in den letzten Tagen in den Gehegen verteilt worden – und sorgen dort für tierischen Spass.

Jedes Detail will genau inspiziert sein: Die Rentiere im Basler Zolli beschnuppern die neuesten Assecoires in ihrem Gehege neugierig. In den vergangenen Tagen sind in den Tiergehegen im Zoo Basel nicht verkaufte Weihnachtsbäume verteilt worden, wie der Zolli in einer Mitteilung schreibt. Bei den Tieren sorgen diese auch im Januar für Weihnachtsstimmung.

Unermüdlich scheuern die Rentiere ihre Geweihe daran und kosten von den Nadeln. Für besondere Hochstimmung würde zudem der Schnee beitragen, schreibt der Zolli. Auch den Mufflons scheinen die Tannenbäume zu gefallen. In ihrem Gehege ist ein regelrechtes Tannenwädlchen entstanden. Eifrig knabbern sie an den Nadeln.

Lametta ist gefährlich

Keine Freude hätten die Tiere dagegen an gebrauchten Weihnachtsbäumen aus der Stube. «Die Rückstände an den Tannenästen können ihre Gesundheit gefährden», schreibt der Zolli. Lametta oder Drähtchen zum Befestigen von Weihnachtskugeln seien eine Gefahr, wenn sie aus Versehen gefressen werden.

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