Betreuungsangebot
Für 74 Millionen Franken will der Basler Regierungsrat das Angebot an Tagesstrukturen massiv ausbauen

Innerhalb von sechs Jahren soll das Betreuungsangebot in Basel erweitert werden. 1'400 neue Plätze in den Tagesstrukturen der Primarstufe sollen so entstehen.

Zara Zatti
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Jedes Kind soll künftig einen Betreuungsplatz in der Schule erhalten.

Jedes Kind soll künftig einen Betreuungsplatz in der Schule erhalten.

Keystone

Für 74,1 Millionen Franken möchte der Basler Regierungsrat das Angebot bei Tagesstrukturen ausbauen. Das schreibt die Regierung heute Dienstag in einer Mitteilung. Mit den Investitionen soll künftig allen Kindergarten- und Schulkindern, die Betreuung benötigen, ein Platz in einer Tagesstruktur zur Verfügung stehen. «Mit dem Ausbau stärkt der Regierungsrat Basels guten Ruf als familienfreundliche Stadt», heisst es in der Mitteilung.

Um die geplanten Investitionen vornehmen zu können, beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat insgesamt 74,1 Millionen Franken. Davon sollen 53 Millionen Franken in Investitionen für Bau und Infrastruktur, und 20 Millionen Franken in wiederkehrende Betriebskosten fliessen.

1'400 zusätzliche Betreuungsplätze in der Primarschule

Die 53 Millionen Franken sollen in den nächsten sechs Jahren in rund 60 kleinere bis mittelgrosse Bauprojekte sowie in die Infrastruktur investiert werden. Für die Planung und Realisierung brauche es zudem zusätzliches Personal, schreibt die Regierung. Damit sollen in Basel schlussendlich 1'400 zusätzliche Plätze in den Tagesstrukturen der Primarstufe zur Verfügung stehen. Die Tagesstrukturen der Sekundarschule sollen alle Schülerinnen und Schüler nutzen können.

Zusätzlich zum geplanten Ausbau will das Erziehungsdepartement Konzepte für Schülerinnen und Schüler mit einem besonderen Bildungsbedarf sowie für Sozialpädagogik in den Tagesstrukturen erarbeiten.