Güterverkehr
Für das neue Containerterminal gründen die SBB ein Joint-Venture

Für den Betrieb des geplanten Containerterminals Basel Nord will SBB Cargo ein Joint-Venture gründen. Partner für den Umschlag Schiene/Strasse seien Hupac AG und Contargo AG. Mit dem späteren Hafenanschluss sollen weitere dazustossen.

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Terminalprojekt Basel Nord
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«Der Betreiber muss Verkehrsträger-neutral sein», betont Roman Mayer, Mitinhaber und CEO der Swissterminal AG.
«Betreiber kann nur einer sein», sagt Roman Mayer (rechts).
Es gibt zwei verzahnte Konflikte: Die Betreiber-Frage und zweitens, dass dem Bundesamt für Verkehr (BAV) das für den trimodalen Betrieb nötige Hafenbecken 3 offenbar zu teuer scheint.

Terminalprojekt Basel Nord

Nicole Nars-Zimmer

Die drei Unternehmen hätten eine Absichtserklärung zur Gründung einer gemeinsamen Geselllschaft für den bimodalen Terminal-Betrieb unterzeichnet, teilte SBB Cargo am Dienstag mit. Das Terminal solle diskriminierungsfrei betrieben werden, hiess es weiter. Hupac und Contargo haben mit eigenen Umschlagsanlagen in der Region Basel langjährige Erfahrungen.

Das Plangenehmigungsverfahren für das neue Terminal beim Basler Rheinhafen soll noch im vierten Quartal gestartet werden, wie SBB Cargo frühere Ankündigungen bekräftigte. Ziel sei die Aufnahme des Betriebs Schiene/Strasse bis Ende 2016. Ein neues Hafenbecken mit direktem Anschluss soll später den trimodalen Betrieb ermöglichen.

Die Kosten für das ganze trimodale Terminal belaufen sich gemäss früheren Schätzungen auf rund 140 bis 160 Millionen Franken. Wie viel der Bund dafür hinblättert, ist noch offen. Neue Terminals sind nötig, um die stark wachsenden Containermengen zu bewältigen.