Rheinbord
Für Sonnenanbeter und Rheinschwimmer: Regierung plant Holzterrasse am Rhein

Die Basler Regierung will die Steinstufen am Rheinufer neben der Mittleren Brücke erweitern. Das Projekt anlässlich der Bauausstellung IBA würde den Kanton insgesamt 387'000 Franken kosten.

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Die Rheinterrassen sollen zwischen Mittlerer Brücke und Wettsteinbrücke entstehen.
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Visualisierung der geplanten hölzernen Rheinterrasse.
«Rheinterrassen» sollen bestehende Sitzstufen bei der Mittleren Brücke erweitern

Die Rheinterrassen sollen zwischen Mittlerer Brücke und Wettsteinbrücke entstehen.

Roland Schmid

Im Sommer sind sie dichtbesetzt, die Stufen neben der Mittleren Brücke am Kleinbasler Rheinufer. Jetzt will die Basler Regierung den Platz attraktiver gestalten. Anlässlich der Bauausstellung IBA im kommenden Jahr sollen ab Ende Juni 2020 Holzstufen neben der bestehenden Steintreppe zum Verweilen einladen.

Das Projekt sieht vor, dass in der Uferböschung oberhalb der Mittleren Brücke drei Terrassenstufen aus Holz an die bestehenden Steinstufen anschliessen sollen. Diese bieten rund 150 Sitzplätze mit Blick auf die Grossbasler Stadtkulisse.

Zudem ist auf dem Rhein eine über 40 Meter lange Holzplattform geplant. Sie ist direkt am Wasser und bietet eine Ein- und Ausstiegsmöglichkeit für Rheinschwimmer und kann als Sonnenterrasse genutzt werden.

Visualisierung der geplanten hölzernen Rheinterrasse.

Visualisierung der geplanten hölzernen Rheinterrasse.

pg landschaften

Die provisorische Rheinterrasse soll rund drei Jahre vor Ort bleiben – längstens bis zur Sanierung des Rheinbords, schreibt die Regierung. Auf dem Oberen Rheinweg zwischen den Rheinterrassen und der bestehender Grünrabatte kommen in dieser Zeit zusätzliche Hocker und Holzbänke zu stehen.

Im IBA-Projekt arbeiten die Gemeinden entlang des Rheins von Bad Bellingen bis Bad Säckingen zusammen. Die Basler Regierung beantragt beim Grossen Rat für die Realisierung der Idee insgesamt 387'000 Franken.