Früher pflegten die Fussballfans der Ultra-Szene ein gutes Verhältnis zur Polizei. Diese Zeit ist vorbei. Gabriel Duttler, Sportwissenschafter der Universität Würzburg sagt gegenüber der „Schweiz am Sonntag“: «Die Stimmung zwischen den Ultras und der Polizei ist heute geprägt durch gegenseitige Abneigung.»

Beide Seiten fühlten sich gegenseitig provoziert; durch Kampfmontur beziehungsweise Vermummung.

In Deutschland kam es an der WM 2006 zu einer Veränderung der Ultra-Bewegung, nachdem die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft worden waren. Duttler sagt: «Die Ultras unterschiedlicher Klubs solidarisierten sich und wehren sich seither teilweise sogar gemeinsam gegen erlebte Repression.» Auch in Basel.