Gastronomie
Basler Traditionsbeiz geht wieder auf: «Elsbethenstübli» hat neuen Pächter

Stefano Giovannini übernimmt das Lokal an der Elisabethenstrasse. Auf der Karte werden die früheren Stammgäste auch wieder das Gericht entdecken, wofür das «Elsbethenstübli» berühmt war.

Benjamin Wieland
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Für viele war es wie ein zweites Wohnzimmer: Das «Elsbethenstübli» an der Elisabethenstrasse.

Für viele war es wie ein zweites Wohnzimmer: Das «Elsbethenstübli» an der Elisabethenstrasse.

bz

Gerade in der Vorweihnachtszeit war das «Elsbethenstübli» bei den Baslerinnen und Baslern ein beliebtes Lokal, um in heimeligem Ambiente das stadtbekannte Fondue zu geniessen. Vor einem Jahr ging das Restaurant in der Elisabethenstrasse mit dem zweiten Lockdown jedoch zu und wurde seitdem nicht wiedereröffnet.

Stattdessen war am Eingang auf einer Info zu lesen: «Aufgrund eines bevorstehenden Pächterwechsels bleibt das Restaurant vorübergehend geschlossen.» Weiter hielt die Immobilienverwalterin Deck AG auf dem Wandanschlag fest, «dass wir sehr hoffen, das Restaurant spätestens auf Herbst 2021 wieder eröffnen zu können.» Wer in das Innere äugte, sah einen gedeckten Tisch – ganz so, als würde das Traditionslokal jeden Moment wieder Gäste empfangen.

Frühere Gastgeberin ist wieder mit an Bord

Nun ist es tatsächlich soweit: Das Restaurant geht demnächst wieder auf, wie die bz aus gut unterrichteten Quellen erfahren hat. Bereits am 6. Dezember soll es losgehen.

Der neue Pächter ist in Basel kein Unbekannter: Stefano Giovannini. Der Gastronom mit Wurzeln in Rom betreibt in Basel die Trattoria Aroma auf der Lyss, das Gault-Millau-Restaurant «Apulia» am Schützengraben sowie im Herzen von Riehen das «Serenissima». Nun kommt noch das «Elsbethenstübli» hinzu.

Dabei wird ein bekanntes Gesicht die Besucherinnen und Besucher empfangen: Beatrix Sbriglio war unter der früheren Wirtefamilie Forster, der das Gebäude noch heute gehört, 16 Jahre Serviertochter und ab 2007 die Pächterin des «alten» «Elsbethenstübli». Sbriglio wird auch im neuen Restaurant nach dem Rechten sehen.

Dabei soll das Fondue, das nach einem streng gehüteten Geheimnis zubereitet wurde, ebenfalls wieder eine Rolle spielen. Was logisch erscheint: Das «Elsbethenstübli» und Fondue – das gehört zwingend zusammen.

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