Vorsicht
Gefälschte Supportanrufe: Basler Polizei warnt vor Betrugsmasche im Internet

In den letzten Wochen erstatteten rund ein Dutzend Personen Anzeige, weil sie durch eine unbekannte Täterschaft im Internet finanziell geschädigt wurden. Die Schadenssumme beläuft sich pro Fall auf durchschnittlich 1000 Franken.

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Der angebliche Microsoftangestellte fordert die angerufene Person auf, mittels Kreditkartennummer oder E-Banking eine kleine Beratungsgebühr zu bezahlen.

Der angebliche Microsoftangestellte fordert die angerufene Person auf, mittels Kreditkartennummer oder E-Banking eine kleine Beratungsgebühr zu bezahlen.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

Betrüger, die sich als Software-Supporter ausgeben, haben in den letzten Wochen in Basel mehrere Tausend Franken ertrogen. Die Täterschaft melde sich per Telefon und lasse sich von den Opfern zwecks Missbrauchs Codes geben, warnte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Rund ein Dutzend Personen habe Anzeige erstattetet. Die Schadenssumme beläuft sich durchschnittlich auf 1000 Franken. Meist hätten sich die Täter als Mitarbeiter von Microsoft oder von Supportfirmen ausgegeben, vor angeblichen Sicherheitslücken gewarnt und zur sofortigen Aktualisierung von Programmen geraten.

Die Opfer seien dann aufgefordert worden, mittels Kreditkartennummer oder E-Banking eine geringe Beratungsgebühr zu bezahlen. In der Folge werde jeweils ein Programm zum Fernzugriff auf den Computer installiert. Auch sollten die Opfer infizierte Websites besuchen oder Programme aus dem Internet herunterladen.

So verschaffte sich die im Ausland zu vermutende Täterschaft Zugriff zu den Computern der Opfer und kaufte mit deren Kreditkartendaten Bitcoins, hiess es weiter. Die Staatsanwaltschaft empfiehlt, Unbekannten grundsätzlich keine persönlichen Daten zur Verfügung zu stellen und diesen keinen Zugriff auf den PC zu gewähren.

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