Am Donnerstagmorgen stieg ein Grenzwächter in Basel nach seinem Nachtdienst ins Auto und wollte nach Hause fahren. Seine Überraschung war gross, als er auf der Rückbank einen schlafenden Mann entdeckte.

Rasch holte er einen Arbeitskollegen dazu, der sich nach Dienstschluss noch in der Nähe befand. Gemeinsam weckten sie den Schlafenden und forderten ihn auf, das Fahrzeug zu verlassen. Die Überprüfung des Mannes ergab, dass es sich bei ihm um einen 34-jährigen gesuchten Albaner handelte.

Dieser war unter verschiedenen Aliasnamen verzeichnet und in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben, es lag eine offene Freiheitsstrafe sowie eine Einreiseverweigerung für die Schweiz gegen ihn vor. Die Grenzwächter übergaben ihn deshalb der Kantonspolizei Basel-Stadt.

Das Privatauto des Grenzwächters, in dem der Mann geschlafen hatte, war in einer öffentlich zugänglichen Industriezone abgestellt gewesen. Wie der Gesuchte hinein gelangen konnte, geht aus der Medienmitteilung vom Freitag nicht hervor. (iwi)