Die Krankheit Polycythaemia vera tritt auf, wenn zu viele rote Blutzellen im Knochenmark produziert werden. Dies kann unter anderem ein Anschwellen der Milz und Blutungsstörungen zur Folge haben sowie Patienten einem erhöhten Herzinfarktrisiko aussetzen. Die Anwendung von Jakafi soll nun bei Patienten zum Einsatz kommen, die auf das oft zur Reduktion roter Blutkörper angewendete Medikament Hydroxyurea nicht ansprechen oder dieses nicht vertragen, heisst es weiter.

Die Sicherheit und Effizienz von Jakafi bei der Anwendung gegen Polycythaemia vera sei in einer klinischen Studie mit 222 daran erkrankten Teilnehmern über 24 Wochen getestet worden. Die Studie habe zum Ergebnis gehabt, dass bei 21% der Teilnehmer die Phlebotomie-Behandlung reduziert und eine Reduktion des Milz-Volumens festgestellt werden konnte, verglichen zu 1% der Teilnehmer, die die beste bisher verfügbare Therapie bekamen.

Bereits 2011 hatte die FDA die Anwendung von Jakafi erlaubt für die Behandlung von Patienten mit einer anderen Knochenmarkerkrankung.