Baselland

Gesundheitsdirektor Thomas Weber über die Coronakrise: «Die psychische Belastung darf man nicht vergessen»

Das Interview mit Thomas Weber wurde nicht in seinem persönlichen Büro geführt, sondern – erstmals überhaupt – im Sitzungszimmer des Regierungsrats im Liestaler Regierungsgebäude. Dort sind Gespräche mit mehreren Metern Abstand möglich.

Das Interview mit Thomas Weber wurde nicht in seinem persönlichen Büro geführt, sondern – erstmals überhaupt – im Sitzungszimmer des Regierungsrats im Liestaler Regierungsgebäude. Dort sind Gespräche mit mehreren Metern Abstand möglich.

Der Baselbieter Gesundheits- und Wirtschaftsdirektor Thomas Weber (SVP) zeigt sich skeptisch gegenüber einer drastischen Ausgangssperre, wie sie in Frankreich gilt. Zugleich verteidigt er das Vorpreschen der Baselbieter Regierung, als diese vor genau zwei Wochen als erster Deutschschweizer Kanton den Lockdown beschloss.

Thomas Weber, Sie sind als Gesundheits- und Volkswirtschaftsdirektor in der Coronakrise gleich mehrfach gefordert. Sie tragen derzeit in der Baselbieter Regierung klar die Hauptverantwortung.

Thomas Weber: Die Regierung trifft auch in der aktuellen Krise alle wesentlichen Entscheide gemeinsam als Fünfergremium. Für mich ergibt sich derzeit zwar tatsächlich eine Doppelbelastung, da ich sowohl mit den gesundheitlichen als auch mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise konfrontiert bin. Dies funktioniert aber trotz hohem zeitlichen Aufwand gut. Ich bin nun bereits seit sieben Jahren Regierungsrat, zudem konnte ich gerade bei den wirtschaftlichen Aspekten stark auf meinen Stellvertreter, Finanzdirektor Anton Lauber, bauen.

Die Regierungssitzungen laufen derzeit wohl ganz anders ab als in gewöhnlichen Zeiten … Die Struktur der Sitzung ist nicht anders, doch der Zeitdruck ist grösser. Wir führen derzeit häufiger Regierungssitzungen durch; neben der ordentlichen Sitzung am Dienstag oft auch am Freitag oder wie vor zwei Wochen auch mal an einem Sonntag. Das wird sicher bis Ende April so weitergehen.

Wie sieht Ihr Krisenszenario für einen Krankheitsfall in der Regierung aus?

Bei einem einzigen krankheitsbedingten Ausfall während einiger Wochen würde die Stellvertreterin oder der Stellvertreter die Geschäfte übernehmen. Dieses System kommt auch in gewöhnlichen Zeiten ab und zu vor. Wenn zudem ein Regierungsmitglied nicht schwer erkrankt oder sich in Quarantäne befindet, kann es sich auch telefonisch oder per Videokonferenz zuschalten. Würden in unserem Fünfergremium zwei oder gar drei Mitglieder ausfallen, müssten ausserordentliche Stellvertretungen bestimmt werden.

Bleiben wegen der Pandemie andere Geschäfte liegen?

Natürlich hat die Bewältigung der Coronakrise Priorität in der Regierungsarbeit. Das heisst aber nicht, dass andere Geschäfte nicht weiter vorangetrieben werden. Im Gegenteil: Würden wir jetzt zum Beispiel Bau- und Verkehrsplanungen des Kantons liegen lassen, so riskierten wir damit nach der Coronakrise eine weitere Krise: Es ist jetzt besonders wichtig, auch die Zeit nach Corona im Auge zu behalten. Zudem müssen alle rechtlichen Verfahren wie Bewilligungen, Beschwerden etc. wie in gewöhnlichen Zeiten erledigt werden. Das gilt auch für Personalgeschäfte in der Kantonsverwaltung.

Welche Befugnisse hat der kantonale Krisenstab? Ist sein Chef so etwas wie der sechste Regierungsrat?

Nein. Der Krisenstab und sein Leiter Patrik Reiniger können zwar direktionsübergreifend Ressourcen zusammenziehen, planen und ausführend tätig sein. Für Entscheide mit politischer Tragweite bleibt aber gerade in einer Krise der Regierungsrat zuständig. Der Krisenstab ist dann für die operative Umsetzung zuständig, dazu sind Fachleute aus allen fünf Direktionen in den verschiedenen Fachdiensten vertreten. Dort laufen alle wichtigen Informationen zur Coronakrise zusammen.

In der Coronakrise verfügen die Mediziner über grosse Glaubwürdigkeit und Deutungsmacht. Nicken die Regierungen nur noch ab, was ihnen die Experten vorlegen?

Diese Gefahr sehe ich nicht. In der Regierung fällen wir Entscheide aufgrund einer Vielzahl von Informationen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Natürlich hat derzeit die Meinung und Einschätzung von Medizinern ein hohes Gewicht. Die Gesundheit der Bevölkerung steht an oberster Stelle. Die Regierung muss aber eine Gesamtbeurteilung der Situation vornehmen, die andere Faktoren miteinbezieht.

Wie meinen Sie das?

Aus rein epidemiologischer Sicht könnten beispielsweise noch restriktivere Regeln zum sozialen und wirtschaftlichen Leben sinnvoll sein, um das Virus möglichst rasch einzudämmen. Aber die Kollateralschäden, die damit angerichtet würden, wären immens. Für die Demokratie, unsere Freiheitsrechte, die Sicherheit, die psychische Gesundheit der Menschen und die Wirtschaft. Dies gilt es politisch zu gewichten.

Sie sind also gegen eine striktere Ausgangssperre, wie sie aktuell etwa in Frankreich gilt?

Ja. Wichtig ist das Ziel, die Mobilität der Bevölkerung und die Kontakte unter den Menschen zu reduzieren. Andere Länder machen dies mit stärkeren Restriktionen, wir mit mehr Eigenverantwortung des Bürgers. Die Wirkung ist dieselbe, und ich freue mich, dass dies bei uns funktioniert. Wenn wir alles verbieten und die Leute einsperren würden, dann wären die Kollateralschäden – und damit meine ich nicht nur wirtschaftliche – riesig und würden über die direkten Schäden durch das Virus hinausgehen. Den Aspekt der psychischen Belastung darf man nicht vergessen, deshalb haben wir zum Beispiel neu bei der Psychiatrie Baselland eine Coronahotline eingeführt.

Wie gestaltet sich in dieser auch zeitlich aufwendigen Situation Ihr persönliches Leben? Kriegen Sie genügend Schlaf?

Ich schlafe etwas weniger als sonst üblich, aber in der Regel gut. Es hat in den vergangenen Wochen zwei, drei Nächte gegeben, in denen ich nicht richtig zur Ruhe kam. Zum Beispiel in der Nacht auf Freitag, den 13. März, als der Bundesrat die Schliessung der Schulen verordnete. In jenen Tagen ging es auch bei uns in der Regierung turbulent zu und her. Als Anfang vergangener Woche die Fallzahlen im Baselbiet sehr stark anstiegen, hatte ich ebenfalls einige unruhige Stunden.

Wie präsentiert sich aktuell die Situation in den Baselbieter Spitälern?

In unserem Covid-19-Referenzspital Bruderholz sind aktuell (Stand Samstag, 28. März) 54 Patienten hospitalisiert, davon 14 in Intensivpflege. Hier haben wir Reserven vorbereitet und bauen die Kapazität weiter aus. Und wir sind in der Planung bereits einen Schritt weiter. Derzeit planen wir gemeinsam mit den Privatspitälern, ob und wie sie bei einer allfälligen weiteren Verschärfung der Situation Patienten aufnehmen könnten. Aktuell werden wir von den Privatspitälern mit Personal und Material unterstützt.

Könnte das Baselbiet eine dramatische Situation wie etwa in Italien meistern?

Wir sind punkto medizinischer und personeller Ressourcen gut aufgestellt. Die zentrale Frage ist, wie stark die Fallzahlen in den kommenden Tagen ansteigen werden. Die Prävalenz, also der Anteil an der Bevölkerung, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist im Baselbiet im nationalen und internationalen Vergleich hoch. Demgegenüber ist der Anteil der Todesfälle bis jetzt zum Glück vergleichsweise tief. Es ist zurzeit nicht möglich, eine Prognose zu stellen, wann die Trendwende erreicht wird. Das bestätigen alle Fachleute. Wir müssen das nun zuerst noch mindestens eine weitere Woche beobachten.

Die Lage ändert sich fast täglich, damit auch die möglichen Folgen der Krise. Wird die Baselbieter Regierung bereits in wenigen Wochen ein zweites Hilfspaket für die hiesige Wirtschaft auflegen?

Ich denke eher nicht. Das vom Bundesrat beschlossene Paket über 42 Milliarden Franken ist sehr umfangreich. Die Massnahmen des Kantons Baselland sollen subsidiär zum Zug kommen, um Lücken zu schliessen. Dieses Problem, soweit wir es überblicken können, haben wir gelöst. Verschärfen sich die Probleme, dann müssen wir die Situation neu beurteilen. Das wird aber nicht bereits in den nächsten zwei, drei Wochen sein.

Zuletzt gab’s Kritik am Vorpreschen der Baselbieter Regierung. Entscheide wie etwa der Lockdown auf Kantonsebene seien nicht mit dem Partnerkanton Basel-Stadt abgesprochen gewesen.

Zentral ist in dieser ausserordentlichen Situation, dass jeweils die Bevölkerung einer Gebietskörperschaft bestmöglich geschützt ist. Wir alle sind in den vergangenen Wochen überrumpelt worden. Die Krise kam rascher und heftiger, als wir dachten. In dieser Situation musste die Baselbieter Regierung rasch Entscheide fällen, nach dem Grundsatz «Brauchbar ist besser ist perfekt» und «Einiges sofort – das Gros später, der Rest viel später». Wir mussten also in Kauf nehmen, gewisse Entscheide nicht durch Vernehmlassungen oder längere Absprachen breit abstützen zu können. In den letzten Tagen, in denen sich die Lage zumindest etwas normalisiert hat, haben wir aber viele Entscheide gemeinsam mit unseren Partnerkantonen getroffen. Etwa, dass wir Hospitalisierte aus dem Elsass in unsere Spitäler aufnehmen oder die Zusammenarbeit mit dem Solothurner Spital in Dornach. Zudem stehe ich die ganze Zeit in intensivem Kontakt mit dem Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie das Rad der Zeit einige Wochen zurückdrehen könnten?

Ich würde zurück zum Freitag, dem 13. März, und dort gegenüber meinen Basler Regierungskollegen noch stärker insistieren, dass beide Basel sofort schärfere Massnahmen treffen. Die epidemiologischen Modelle zur Entwicklung der Fallzahlen wiesen damals auf ein starkes Wachstum hin. Deshalb erkannten wir an jenem Wochenende, dass wir nun nicht bis zur ordentlichen Regierungssitzung am Dienstag zuwarten können. Ich bin felsenfest überzeugt, dass es richtig war, noch am Wochenende zu handeln. Nach unserer Lockdown-Ankündigung am Sonntag, 15. März, zogen Westschweizer Kantone wie Jura und Neuenburg sofort nach. Dies hat sicher auch auf nationaler Ebene etwas ausgelöst. Am 16. März trat dann ja bekanntlich der Bundesrat mit seinem Entscheid vor die Medien.

Weshalb gibt es eigentlich keinen gemeinsamen Krisenstab für beide Basel?

Weil es kantonale Hoheiten und auch kantonal unterschiedliche Gesetze gibt. Derzeit regeln die Kantone den Bevölkerungsschutz in ihren Gesetzen weitgehend selbstständig. Auch Begriffe wie «Notlage» und «ausserordentliche Lage» werden unterschiedlich verwendet. Ich plädiere dafür, dass wir schweizweit ein in den Grundzügen gleiches Bevölkerungsschutzgesetz erarbeiten, damit künftig alle dieselbe Sprache sprechen. Das würde dazu beitragen, die Zusammenarbeit in Krisensituationen zu verbessern. Ob dazu auch ein gemeinsamer kantonsübergreifender Krisenstab sinnvoll ist, bezweifle ich eher.

Sollten jetzt in der Krise nicht überall in der Schweiz dieselben Regeln gelten?

Die grossen Linien hat der Bundesrat vorgegeben, und das finde ich auch richtig so. Der Föderalismus und die Kleinräumigkeit haben aber auch Vorteile: Im kleinen, aber städtischen Kanton Basel-Stadt zeigen sich andere Herausforderungen als in Bergkantonen. Die relative Kleinräumigkeit kommt den Entscheidungsträgern entgegen, da sie das Gebiet und die Befindlichkeit ihrer Bevölkerung kennen und überblicken können. Wir werden nach Abklingen der Coronakrise im Detail analysieren müssen, welche Entscheide welcher Körperschaft zielgerichtet und angemessen waren und welche nicht.

Wagen wir bereits heute einen Blick in die Zukunft: Wird die Coronakrise zu einer grundlegenden Kursänderung in der Baselbieter Spitalpolitik führen? Könnte beispielsweise das Bruderholzspital eine zweite Chance erhalten?

Wichtig ist, jetzt nicht aus der Hüfte zu schiessen. Keine künftige Krise wird so sein wie die letzte. Die nächste Pandemie könnte viel leichter oder viel tödlicher sein, oder zum Beispiel Kinder und Jugendliche hart treffen. Es wäre daher falsch, jetzt alles auf die Corona-Erfahrung auszurichten und unsere bisherige Politik völlig umzukrempeln.

Welche Lehren im Gesundheitsbereich sind dann zu ziehen?

Die Diskussion über die akzeptierten Kosten unseres Gesundheitssystems ist neu zu führen. Die rund 12 Prozent am Bruttoinlandprodukt, die wir bisher für die Gesundheit aufwenden, wurden ja vor Corona stets als zu hoch eingestuft. Hier könnte es politisch zu einer Neubewertung kommen. Ich sehe die vordringlichen Verbesserungen tendenziell in Bereichen der logistischen Vorbereitung wie dem Ausbau der Medikamenten-Pflichtlager, der Stärkung unserer Versorgungsautonomie bei medizinischem Material oder bei der Bereitstellung von Infrastruktur und Material für Notspitäler. Das klingt jetzt zwar nach Begriffen aus dem Kalten Krieg, doch diese Aspekte werden wir künftig wieder höher gewichten müssen.

Allgemein wird von einer Aufwertung der Pflegeberufe ausgegangen. Einverstanden?

Für mich ist es sehr eindrücklich zu beobachten, wie die Pflegefachleute an der Front jetzt ihre ganze Erfahrung einbringen und darum mit den Ärzten auf Augenhöhe und Hand in Hand zusammenarbeiten. Das habe ich selber in der Abklärungsstation in Lausen miterlebt. Da ist keine Spur von Standesdünkel, weil Pflegefachkräfte über ein praktisches Wissen und Können verfügen, das den in anderen Bereichen hoch spezialisierten Ärzten teilweise abgeht. Das gesellschaftliche Ansehen solcher nicht-ärztlicher Berufsgruppen im Gesundheitswesen wird bestimmt steigen, und dies muss sich dann auch im Lohn niederschlagen.

Das bedeutet, dass sich die Pflegeberufe bereits jetzt auf die längst überfälligen Lohnerhöhungen freuen können!

Gewisse gewerkschaftliche Aktionen, die jetzt lanciert werden, sind sehr durchsichtig und für mich Trittbrettfahrerei.

Etwa eine gewerkschaftliche Manifestation vor einem Spital oder die Absicht zur Bestreikung von Baustellen. Ich rede hier von einem langfristigen Trend. Ich denke, dass die Gesellschaft heute eher bereit ist, die Leistung der Pflegefachkräfte über Krankenkassenprämien und Steuergelder besser abzugelten.

Erwarten Sie auch einen allgemeinen gesellschaftlichen Wertewandel wegen der Corona-Pandemie?

Persönlich habe ich zwei Szenarien vor Augen: Entweder fällt alles wieder in den alten Trott zurück, sobald Entwarnung gegeben wird. Dann werden die Menschen all das, was sie jetzt verpasst haben, nachholen und vielleicht sogar überkompensieren; also vielleicht zweimal nach Thailand in die Ferien fliegen statt nur einmal. Ich erhoffe mir jedoch etwas anderes: nämlich eine tief greifende Bewusstseinsänderung; selbst wenn diese nur bei einem Drittel der Bevölkerung eintritt. Das dreht sich um Fragen wie: Was sind die wirklich wichtigen Werte, was brauche ich wirklich zum Leben? Das gilt übrigens auch für die Medizin.

Vorerst steht die Angst vor der Quittung der Coronakrise im Raum. Wird es bei den Gesundheitskosten zum grossen Hammer kommen, etwa bei den Krankenkassenprämien?

Ob das Tarifsystem im Hinblick auf künftige Pandemien geändert werden muss, ist offen. Klar ist, dass der Kanton für die Ausfälle von nicht erbrachten Leistungen einen einmaligen, wohl hohen, zweistelligen Millionenbetrag wird bezahlen müssen. Diese Pandemie und ihre Bewältigung kosten Geld, und das Gesundheitswesen wird sicher nicht billiger werden. Aber an einen grossen Prämien-Hammer glaube ich nicht. Es wird auch nach der Coronakrise eine Aufgabe der Politik sein, Kostenexplosionen im Gesundheitswesen zu verhindern.

Welche Prognose stellt der Wirtschaftsdirektor der hiesigen Wirtschaft? Haben wir Ende Jahr im Baselbiet 20 Prozent Arbeitslose?

Das kann ich mir nicht vorstellen, 20 Prozent wären massiv. Aber es werden eine Riesendelle im Bruttoinlandprodukt und ein grosser Wertschöpfungsverlust resultieren. Die Auswirkungen sind aktuell kaum abzuschätzen. Es gibt schlicht zu viele Unwägbarkeiten. Es ist ja ein Riesenunterschied, ob der Spuk im Mai vorüber ist, oder ob die Pandemie – rein theoretisch – mehrere Jahre anhält. An dieses Szenario glaube ich allerdings nicht.

Was werden Sie persönlich aus dieser Krise mitnehmen?

Im Privatleben möchte ich mich noch stärker auf mein sehr intaktes Familienleben stützen. Meine Frau ist mir in diesen Tagen eine extrem wichtige Stütze, mit ihren eigenen Erfahrungen im Gesundheitswesen. Zudem ist mir zurzeit sehr bewusst, wie dankbar ich für alle meine Erfahrungen in der Kirche, im Militär, in meinem ehemaligen Beruf als Ingenieur und in der Politik sein darf. All diese Stationen waren Bausteine, die mir in der jetzigen Situation zugutekommen. Das führt mich zu einer weiteren gesellschaftlichen Erkenntnis: Wir werden wieder verstärkt dafür sorgen müssen, dass sich die Menschen in einsatzorientierten Organisationen Führungserfahrung aneignen können. Diese Möglichkeit ist in unserer Gesellschaft, auch wegen der Armeereformen, leider zunehmend verloren gegangen.

Meistgesehen

Artboard 1