Basler Zeitung
Gewerkschaften verurteilen den Stellenabbau bei der Basler Zeitung

Die beiden Mediengewerkschaften Impressum und Syndicom verurteilen die Kündigung der Fotografinnen und Fotografen bei der BaZ. Der Abbau werde «ohne wirtschaftlichen Druck» durchgeführt, kritisieren sie.

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Das Logo der Basler Zeitung am Redaktionssitz in Basel (Archiv)

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Keystone

Den Pressefotografinnen und -fotografen der Basler Zeitung (BaZ) wurde dieser Tage gekündigt oder die Kündigung in Aussicht gestellt. «Die Mediengewerkschaften Impressum und Syndicom bedauern diesen erneuten Abbau und verurteilen die Vorgehensweise der BaZ aufs Schärfste», schreiben die Gewerkschafter in einer Mitteilung. Sie fordern einen angemessenen Sozialplan.

«Drama nimmt kein Ende»

«Das lange Drama bei der BaZ nimmt kein Ende», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Gewerkschafter stören sich an der Anzahl Kündigungen: In den letzten Jahren habe die BaZ schon Dutzende von Journalistinnen und Journalisten auf die Strasse gestellt, davon mindestens fünf nur schon seit diesem Frühling. Diese Woche seien die Pressefotografinnen und - fotografen dran: Fünf FotografInnen erhielten die Kündigung bereits, einer weiteren Person wurde die Entlassung angekündigt. «Die Finanzstärke der Investoren, denen die BaZ gehört, macht klar, dass für die Kündigungen kein wirtschaftlicher Zwang vorhanden ist», kritisieren Impressum und Syndicom.

Sie unterstützen die betroffenen Mitglieder durch Beratung und Rechtschutz und fordern von der BaZ, mit den Sozialpartnern über einen angemessenen Sozialplan zu verhandeln: «Die BaZ ist dazu durch die Mindeststandards des Verbands Schweizer Medien verpflichtet.»