Auf dem Westfeld, das ehemalige Felix Platter-Areal, entsteht ab Mitte 2019 ein neues Stück Stadt mit über 500 Wohnungen und Flächen für Quartiernutzungen und Kleingewerbe. Arealentwicklerin und Bauherrin ist die Baugenossenschaft wohnen&mehr. Das bestehende Spitalgebäude bleibt erhalten und wird in ein Wohngebäude umgenutzt.

Im November 2017 beauftragte die Bauherrin sechs Architekturteams mit einer Studie zur Umnutzung des denkmalgeschützten Felix Platter-Spitals. Die Teams waren aus 31 Bewerbungen ausgewählt worden. Diese Woche wählte das Beurteilungsgremium einstimmig den Projektvorschlag der Arbeitsgemeinschaft Müller Sigrist Architekten, Zürich, und Rapp Architekten, Basel/Münchenstein, zur Umsetzung.

Das Spitalgebäude wird in ein «Miteinanderhaus» verwandelt. Das äussere Erscheinungsbild bleibt vollständig erhalten. In den Obergeschossen entstehen 130 «kompakt geschnittene» Wohnungen. Eine kaskadenartige Treppe führt vom Erdgeschoss bis aufs Dach.

Herzstück des umgenutzten Spitalgebäudes sei das doppelstöckige Foyer, heisst es in einer Mitteilung der Baugenossenschaft wohnen&mehr. Von dort aus seien die öffentlichen Nutzungen im Parterre erschlossen. Dazu gehören Kinderbetreuungsangebote, ein Quartierladen, «Treffräume» für das Quartier und ein Café. Gleichzeitig verbindet das Foyer den künftigen Quartierplatz auf dem Westfeld mit der Hegenheimerstrasse.

Die Baugenossenschaft wohnen&mehr übernimmt das Spitalgebäude nach der Inbetriebnahme des neuen Felix Platter-Spitals im Sommer 2019. Die Rückbauarbeiten im Innern des Gebäudes beginnen unmittelbar nach der Übernahme. Der Bezug ist im 2022 vorgesehen.