Verkehrspolitik
Gleiche Regeln wie Velos: Rassige E-Biker freuen sich auf rosige Zeiten

Besitzer von sogenannten stärkeren E-Bikes werden in Zukunft auf den kantonalen Velorouten erlaubt sein. Zudem werden die Fahrräder mit elektischen Zusatzmotoren auch in der Innenstadt gleich behandelt.

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Die Fahrerin ist mit einem E-Bike unterwegs.keystone

Die Fahrerin ist mit einem E-Bike unterwegs.keystone

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Freuen können sich nach der gestrigen Grossrats-Sitzung die Besitzer von Fahrrädern mit elektrischen Zusatzmotoren, sogenannten E-Bikes. Der Rat hat zwei Anzüge von Heiner Vischer (LDP) überwiesen, die Fahrern der Vehikel mehr Bewegungsfreiheit geben sollen.

Gleiches Recht für Stromer

Zum einen sollen in der Innenstadt in Zukunft alle E-Bikes gleichbehandelt werden, unabhängig davon, ob sie eine Velozulassung oder eine gelbe Mofa-Nummer haben. Vischer stufte es als «absurd» ein, dass die beiden Sorten von E-Bikes vom Gesetz unterschiedlich behandelt würden.

«Das sind Tempo-30-Zonen oder gar Begegnungszone mit klarer Geschwindigkeitsbegrenzung, egal ob man auf einem Velo, einem E-Bike oder einem starken E-Bike sitzt.»

Eduard Rutschmann (SVP) dagegen wehrte sich gegen das Ansinnen, die E-Bikes seien leise und schnell und darum gefährlich für die übrigen Verkehrsteilnehmer. Auch gegen den zweiten Vorstoss Vischers zog Rutschmann ins Feld.

Hier ging es darum, auch die stärkeren E-Bikes auf den kantonalen Velorouten zu erlauben. In beiden Fällen entschied der Rat für die E-Bikes. (dre)