Die Parteiversammlung vom Montagabend hatte Ullmann Grossrätin Martina Bernasconi klar vorgezogen, wie GLP-Kantonalpräsident David Wüest-Rudin am Dienstag vor den Medien ausführte. Kontakte mit der CVP und der Linken hätten am Ende nicht zu einem Wahlbündnis geführt, und eines mit der SVP komme nicht in Frage.

Ullmann selber will sich den Wahlberechtigten als «glaubwürdige Alternative in der Mitte» anbieten. Wüest-Rudin spricht von einer «ambitionierten» Kandidatur, jedoch mit «intakten Chancen». Dabei hofft er auf eine gute Konstellation bei einem allfälligen zweiten Wahlgang. Im Visier ist primär der frei werdende FDP-Sitz.

Das Wahlkampfbudget für die Regierungswahlen wurde auf 30'000 Fr. für den ersten Wahlgang beziffert - davon steuert Ullmann selber 10'000 Fr. bei. Für die Grossratswahlen will die GLP 55'000 Fr. einsetzen. Diese Summen sollen dank Spenden noch steigen. - Regierung und Parlament werden am 28. Oktober 2012 neu gewählt.