«Die Mischung zwischen den jungen und den erfahrenen Spielern stimmt und der gegenseitige Respekt ist deutlich zu spüren», sagt Granit Xhaka dem deutschen Fussballmagazin «Kicker».

Auf einen Vergleich zwischen Gladbach und seinem Heimatverein FC Basel angesprochen, erklärt Xhaka, dass Gladbach wahrscheinlich das grössere Potenzial als Basel besitze. Zudem sei alles eine Nummer grösser. «Es ist der Wahnsinn! Bei Basel kamen vielleicht 20 Leute ins Training, bei meinem Start hier waren es über 2000. Das ist etwas Neues für mich», so das Mittelfeld-Talent.

Offensiver als in Basel

Xhaka hofft in Mönchengladbach eine leicht offensivere Rolle als noch in Basel auszuüben: «Ich sehe mich von Haus aus als Spielgestalter. In Basel musste ich das Spiel von hinten machen, in Gladbach erwarte ich, häufiger nach vorne stossen zu können und zum Abschluss zu kommen.»

Dass die «Fohlen» für ihn tief in die Tasche gegriffen haben, setzt ihn nicht unter Druck: «Ich weiss, was ich kann. Und ich weiss, was ich noch verbessern muss. Ich glaube, ich kann der Mannschaft mit meiner internationalen Erfahrung helfen und will die Mitspieler mitziehen.»

«Nati» vor dem Durchbruch

Grosse Erwartungen hegt Xhaka auch an die Nationalmannschaft: «In der Schweiz wächst etwas heran. Es gibt viele junge Spieler, die nicht nur im Ausland Erfahrung sammeln, sondern schon Stammspieler in ihren Vereinen sind. Es wurde ein Umbruch gestartet, der noch nicht abgeschlossen ist.»

Bei Olmypia wird der Nationalspieler nicht dabei sein. Die Eingewöhnung in seinem neuen Umfeld sei ihm wichtiger. Seinen Kameraden traut er aber viel zu: «Wir werden ein gutes Turnier spielen und die Vorrunde sicher überstehen. Danach gehört auch etwas Glück dazu.» (agt)