Coronavirus

Grenzschliessung: Basler Pächter dürfen wieder in ihre Gärten

Basler Gärtner dürfen ihre Beete wieder beackern.

Basler Gärtner dürfen ihre Beete wieder beackern.

Durch die Grenzschliessung zwischen Frankreich und der Schweiz verloren Basler den Zugang zu ihren Freizeitgärten, die auf französichem Boden liegen. Unter strengen Vorlagen dürfen sie diese nun wieder besuchen.

Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, schloss Frankreich seine Grenzen zur Schweiz. Die rund 1100 Freizeitgärten der Areale Basel-West, Reibertweg und Lacheweg befinden sich auf französischem Boden und waren somit für ihre Pächter nicht mehr zugänglich. Diese forderten eine Lösung, die nun auf dem Tisch liegt. Allerdings unterliegt sie strengen Auflagen. 

Neu dürfen sich Pächter, die im Umkreis von einem Kilometer der Gärten wohnen, für eine Stunde auf dem Areal aufhalten. Die Besuchserlaubnis haben nur eingetragene Pächter und gilt nicht für deren Familienangehörige. Die Pächter müssen sich mit einem Pass oder einer ID ausweisen, und den von der Stadtgärtnerei ausgestellten Arealausweis sowie das Zollbüchlein vorweisen können. 

Weiter bedarf es einer «Attestation de Déplacement dérogatoire», die im Internet zur Verfügung steht und vor jedem Gartenbesuch neu ausgefüllt werden muss. Auch auf dem Areal müssten die Abstandsregeln eingehalten werden, schreibt der Kanton in seiner Mitteilung vom Donnerstagnachmittag.   

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