Öffentlicher Verkehr

Grenzüberschreitende ÖV-Tarife in der Region Basel starten

(Symbolbild)

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Für Einzelfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln über die schweizerisch-deutsche Landesgrenze braucht es ab Sonntag nur noch ein Ticket. Die beiden Tarifverbünde TNW und RVL setzen eine im vergangenen November angekündigte Tarif-Harmonisierung um.

Für Einzelfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln über die schweizerisch-deutsche Landesgrenze braucht es ab Sonntag nur noch ein Ticket. Die beiden Tarifverbünde TNW und RVL setzen eine im vergangenen November angekündigte Tarif-Harmonisierung um.

Mit der Einführung der einheitlichen Tarife würden der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) und der Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) eine zentrale Forderung von Fahrgästen und Politik erfüllen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag. Zudem würden Zugangs- und Nutzungshürden in der grenzüberschreitenden ÖV-Mobilität abgebaut.

Von jedem Standort des einen Verbundes kann künftig in jeden Zielort des Nachbarverbundes zu einem einheitlichen Tarif und mit einem Ticket gefahren werden. Für die Harmonisierung seien die Tarife angeglichen worden, wie es weiter heisst. Die Summe aus Hin- und Rückfahrt entspreche dabei preislich dem bisherigen Niveau.

Neben Einzelfahrt-Tarifen für Erwachsene, Kinder sowie für Erstklass-Fahrten gibt es auch einen Spezialtarif für Inhaber eines Schweizer Halbtax-Abos. Dieser berücksichtige anteilsmässig die Halbtaxabo-Ermässigung im Billettpreis.

Bis anhin mussten für ÖV-Einzelfahrten jeweils ein eigenes Billett für den Schweizer und den deutschen Streckenabschnitt gelöst werden. Zudem war der Preis für die gleiche Strecke oft unterschiedlich, je nach Ausstellungsland. Für Fahrten von und nach Frankreich ändert die Harmonisierung zwischen TNW und RVL nichts.

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