Wirtschaft
Grenzverkehr öffnen: Der Pharma-Kanton Basel-Stadt pocht auf den 8. Juni

Grenzgänger sind für die Wirtschaft der Region Basel essentiell. Dazu kommen die Angehörigen von Drittstaaten, die besonders bei der Pharmaindustrie als Fachkräfte gefragt sind. Deshalb will die Basler Regierung den Bund auf durchlässigere Grenzen festlegen.

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Auch Roche ist auf Fachkräfte von Drittstaaten angewiesen.

Auch Roche ist auf Fachkräfte von Drittstaaten angewiesen.

CH Media

Der Region Basel und insbesondere dem Kanton Basel-Stadt eilt es. Die Basler Regierung liess am Dienstag nach ihrer Sitzung verlauten, dass sie fest damit rechne, dass der Bund ab 8. Juni die Bearbeitung von Gesuchen von erwerbstätigen EU- und EFTA-Staatsangehörigen wieder vollumfänglich aufnimmt. Dies hat damit zu tun, dass die im Kanton ansässige Industrie stark von den Fachkräften aus diesen Staaten abhängig ist.

Entsprechend teilt die Regierung mit, dass sie wünscht, dies auch für die Gesuche von Drittstaatenangehörigen geltend zu machen. So weist die Regierung «auf das ungelöste Problem der Grenzregionen hin, in denen der grenzüberschreitende nachbarschaftliche Austausch nicht mehr möglich ist», wie es in einer Mitteilung heisst. Dies belaste das soziale Gefüge und könne auf Dauer zu «unzumutbaren Härtefällen» führen. Auch hier seien – in Absprache mit den Nachbarstaaten – Lockerungen notwendig.