Im morgendlichen Pendlerverkehr kontrollierten Schweizer Grenzwächter den französischen Linienbus, der  St. Louis (F) mit der Innenstadt von Basel verbindet.

Rauschgift in Aktentasche versteckt

Bei der Einreise am Grenzübergang Basel-Lysbüchel, konnte sich ein Passagier nicht ausweisen. Zur genaueren Kontrolle wurde er aus dem Linienbus begleitet und zum Grenzposten geführt.

Bei der Gepäckkontrolle wurde in der Aktentasche des Reisenden ein Gegenstand, welcher mehrfach in Folien verpackt war, entdeckt. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein halbes Kilogramm Kokain handelte.

Der Reisende gab gegenüber den Grenzwächtern an, dass er Franzose sei und seinen Reisepass verloren habe.

Abklärungen ergaben jedoch, dass es sich um einen illegal in Frankreich lebenden 57-jährigen Senegalesen handelte.

Der Mann wurde mit den sichergestellten Drogen der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.

Das Betäubungsmitteldezernat der Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet.