Die beiden Algerier im Alter von 18 und 19 Jahren sassen in einem Linienbus nach Saint-Louis, der am Dienstagnachmittag beim Grenzübergang Lysbüchel einer Zollkontrolle unterzogen wurde. Sie hatten nur Schweizer Asylbewerber-Papiere dabei, mit denen man nicht über die Grenze darf. Daher wurden sie zur Kontrolle zum Posten gebracht.

Bei der Gepäckkontrolle klopfte das Duo plötzlich die Finken - einer in Richtung Industriequartier, einer in Richtung Stadt Basel. Grenzwächter konnten jedoch beide in der Nähe wieder stoppen. Die beiden wurden in der Folge samt verdächtigem Gepäck der baselstädtischen Polizei übergeben.

Dabei hatten die beiden zahlreiche Mobiltelefone bei sich, die in Alufolie eingepackt waren. Ob dies die Ortung verhindern sollte oder als Tarnung gedacht war, konnte ein Grenzwache-Sprecher nicht sagen. Jedenfalls war eines der Telefone vor wenigen Wochen in Basel als gestohlen gemeldet worden.

Weiter hatte das Duo Armbanduhren im Gepäck, einen Photoapparat, diversen in einem Socken versteckten Schmuck sowie allerhand Bargeld in Franken und Euro. Die Ermittlungen laufen.