In Alarmbereitschaft befindet sich vor allem die FDP. In einem Brief an die Mitglieder macht Präsident Stolz auf das Abwahl-Szenario aufmerksam und ruft die Mitglieder dazu auf, sich im Wahlkampf zu engagieren.

Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» bezeichnet Stolz die Wahlen als Herkulesaufgabe. Um den Sitz von Stolz, aber auch jenen von Lehmann, zu retten, ist bei den Parteistrategen gemäss Informationen der «Schweiz am Sonntag» eine grosse Listenverbindung von FDP, LDP, CVP, BDP, EVP und GLP eine ernsthafte Option.

Stolz gibt sich zurückhaltend: «Es gibt Gespräche mit verschiedenen Parteien. Es ist aber noch nichts spruchreif», sagt er. In den Reihen der Mitte-Parteien gibt es allerdings auch Differenzen. Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» kritisieren mehrere GLP-Exponenten CVP-Nationalrat Lehmann scharf.