Die Auszeichnung ist von grossem Wert: Das Basler «Grand Hotel Les Trois» wurde vom Gastroführer Gault Millau als Hotel des Jahres 2020 ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wird dabei die Küche von Chefkoch Peter Knogl. Er ist es, der dem Hotel seinen handwerklichen Stempel aufgedrückt hat und der vom Gault Millau in bestechender Regelmässigkeit mit der in der Schweiz höchsten Punktzahl ausgezeichnet wird.

19 Punkte seit Oktober 2014 und «Koch des Jahres» bei GaultMillau (2011 und 2015), drei Sterne bei Michelin ein Jahr später: Der «Hüne aus Bayern» spiele zwei besondere Qualitäten aus, die den Gault Millau begeisterten: Er arbeite monatelang an jedem einzelnen Gericht, weil für ihn nur ein perfekter Gang ein guter Gang ist. Und Saucen sind in Knogls Signature-Restaurant «Cheval Blanc» Chefsache.

Trotz Luxus geht «tout Bâle» ein und aus

GaultMillau-Chef Urs Heller sagte in seiner Laudatio: «Hotel-Preise gibt es wie Sand am Meer. Unsere Auszeichnung hat ein klares Profil: Wir stellen höchste Ansprüche an die Kulinarik, wollen Top-Qualität und eine klare Handschrift, vom Frühstück bis zum Diner. Das Grand Hotel Les Trois Rois erfüllt diese Erwartungen mühelos.» In der Tat können die Gastro-Experten das Haus nicht genug rühmen. Denn der hohe Standard und der Luxus hätten bei den Basler keinesfalls zu einer Schwellenangst geführt, hier gehe «tout Bâle» ein und aus, heisst es.

Das historische Hotel, das 1681 erstmals als Herrenherberge «Drei Könige» schriftlich Erwähnung fand, gehört nicht nur zum Panorama von Stadt und Kanton Basel-Stadt, sondern ist auch das derzeit einzige Fünfsternehaus im Kanton. Chefkoch Knogl ist trotz seines Ruhmes bodenständig geblieben, im Nähkästchen mit der bz sagte er vergangenes Jahr anlässlich der Gault-Millau-Auszeichnung: «Ein Wurstsalat ist mein Lieblingsgericht».