Sanierung

Grossprojekt mit Misstönen ist fertig: Die Joggeli-Halle wurde offiziell eröffnet

Pleiten, Pech und Pannen verfolgten den Bau. Nach drei Jahren intensiver Bauarbeiten wurde die sanierte St. Jakobshalle Basel am Montag eröffnet.

Es war kein einfaches Projekt: Kritik begleitete den Neubau der Joggelihalle fast durchgehend. Das federführende Baudepartement hat die Kosten falsch berechnet, sodass zehn zusätzliche Millionen nötig wurden. Im Foyer führten die weissen Böden zu hohem Putzaufwand, während die Sportveranstalter über jene in der Halle klagten: Zu hart seien sie und stellten ein Verletzungsrisiko dar. Und dann war da noch die Music Show Scotland, die im März dieses Jahres aufgrund eines Wasserschadens während der Bauarbeiten nicht stattfinden konnte.

Das alles hält die Presse-Abteilung des Bau- und Verkehrsdepartements nicht davon ab, anlässlich der Eröffnung am Montag eine Medienmitteilung zu schreiben, in der steht: «Es gilt herauszustreichen, dass sämtliche in den Eventphasen des Winterhalbjahres liegenden Veranstaltungen uneingeschränkt und reibungslos durchgeführt werden konnten.» Durch die Erhöhung der Zuschauerkapazität von 9000 auf 12'400 Personen hätten die Anforderungen an die Eventhalle deutlich zugenommen, die Fertigstellung sei termingerecht geschehen. 

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