Areal des Kinderspitals
Grossratskommission für Überbauung des Basler Kinderspital-Areals

Auf dem Areal des ehemaligen Kinderspitals im Kleinbasel können nach Ansicht der Bau- und Raumplanungskommission (BRK) Wohnungen gebaut werden. Die grossrätliche Kommission stimmt der geplanten Zonenänderung und dem Bebauungsplan zu.

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Auf dem Areal des alten Kinderspitals sollen vier Gebäude mit rund 80 Wohnungen entstehen

Auf dem Areal des alten Kinderspitals sollen vier Gebäude mit rund 80 Wohnungen entstehen

Keystone

Auf dem Areal sollen vier Gebäude mit rund 80 Wohnungen gemäss den Plänen des Architekturbüros Jessen + Vollenweider gebaut werden. Die BRK begrüsst in ihrem am Freitag publizierten Bericht, dass das Areal zu hochwertigem, familienfreundlichem Wohnraum umgenutzt werden soll.

Diskutiert wurde, weshalb der Kanton das Projekt nicht selber realisiere. Die Kommission liess sich jedoch von Vertretern des Finanzdepartements überzeugen, dass es richtig sei, das Projekt von privaten Investoren zu verwirklichen, heisst es.

Kritisch stünden einige BRK-Mitglieder jedoch der Abgabe des Areals im Baurecht gegenüber. Sie würden einen Verkauf des Landes vorziehen.

Nicht auf Minergie-P verzichten

Abgelehnt wurde in der Kommission ein Antrag, auf die Vorgabe des Standards Minergie-P zu verzichten. Die Kommissionsmehrheit ist wie das Baudepartement der Meinung, der Minergie-P-Standard sei zeitgemäss.

Das alte Kinderspital-Gebäude war am 30. April mit der Forderung nach Zwischennutzungen besetzt worden. Nach einem Unfall mit einem Schwerverletzten zogen Besetzer und Partygäste jedoch wieder ab. Behördenvertreter lehnten Zwischennutzungen mit Verweis auf den knappen Zeitplan für die geplante Wohnüberbauung strikt ab.