Frühchen
«Gute Überlebenschancen»: In der «Grün 80» schlüpfen Nilgans-Jungen

Drucken
Teilen
Nilgänse in der «Grün 80»
4 Bilder
Die Jungen sind schon sehr früh geschlüpft, weil Nilgänse der Instinkt fehlt, mit der Brut bis im Frühling zu warten.
Die Nilgans stammt ursprünglich aus Afrika, sie ist als Ziervogel nach Europa gelangt.
Die Nilgänse haben laut Experten aber «gute Überlebenschancen», weil sie wohl von Besuchern gefüttert werden.

Nilgänse in der «Grün 80»

Kenneth Nars

Noch vor den ersten Schneeglöckchen sind in diesem Jahr in der «Grün 80» die ersten Nilgans-Jungen geschlüpft. Die Vogelwarte Sempach bestätigt, dass Vogelkundler am 7. Januar eine erste entsprechende Meldung gemacht hätten.

Sprecher Michael Schaad sagt: «Die Nilgans stammt ursprünglich aus Afrika, sie ist als Ziervogel nach Europa gelangt.» Diesen Tieren fehle der Instinkt, mit ihrer Brut auf den Frühling zu warten, wie dies heimische Wasservögel täten. «Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass es schon so früh im Jahr Junge gibt.»

Die Kälte sei dabei gar nicht das grösste Problem, die Junggänse seien bereits nach wenigen Tagen mit einem dichten Federkleid gut geschützt. «In der freien Natur ist es das fehlende Nahrungsangebot im Winter», sagt der Biologe.

Er gehe davon aus, dass die Tiere in der «Grün 80» von Besuchern gefüttert würden und deshalb «gute Überlebenschancen» hätten.