Prämierung

Gymnasium Bäumlihof wird mit Schweizer Schulpreis ausgezeichnet

Gehört zu den besten des Landes: Das Gymnasium Bäumlihof.

Gehört zu den besten des Landes: Das Gymnasium Bäumlihof.

Die ersten Schweizer Schulpreise wurden am Donnerstag vergeben. Über hundert Schulen nahmen am Wettbewerb teil. Unter den Ausgezeichneten befinden sich auch das Basler Gymnasium Bäumlihof.

Mit der erstmaligen Ausrichtung des Schweizer Schulpreises will das private «Forum Bildung», unterstützt von Stiftungen, Wirtschaftspartnern und Kantonen, «ein wichtiges Zeichen für eine zukunftsgerichtete Entwicklung im Schweizer Bildungswesen setzen».

Über 100 Schulen aller Stufen haben sich am Wettbewerb beteiligt. Eine Jury unter Leitung von Pädagogikprofessor Jürgen Oelkers hat aufgrund der eingereichten Dossiers 18 Finalisten erkürt. Diese 18 Schulen wurden von der Jury an zwei Tagen unter die Lupe genommen. Zehn erhielten am Donnerstag in Bern einen Preis.

Die Preissumme betrug 225'000 Franken. «Wir haben uns nicht angemasst, die besten Schulen des Landes zu finden», betonte Jury-Präsident Jürgen Oelkers. Vielmehr habe man Schulen gesucht, «die in international anerkannten Qualitätsmerkmalen besondere Leistungen erbringen».

Intensive Lernphasen mit Lerncoaches

In den Hauptpreis teilen sich die Oberstufenschule Wädenswil und die Ecoles communales aus Martigny. Sodann vergab die Jury vier zweite Preise. Zusammen mit der Sekundarschule Neftenbach, der Schule Schenkon und der Berufsschule Lenzburg steht auch das Basler Gymnasium Bäumlihof auf diesem Silberplatz.

Das Gymnasium wurde für sein innovatives Modell GB-Plus ausgezeichnet. Bei diesem wird das individuelle Lernen gefördert. Traditioneller Unterricht wechselt regelmässig ab mit individualisierten Lernphasen. Dabei steht den Schülerinnen und Schülern ein Lerncoach zur Seite.

Das Schuljahr wird in sechs Phasen von jeweils sechs bis sieben Wochen unterteilt. Während den einzelnen Phasen konzentriert sich die Klasse auf wenige Fächer, die somit umso intensiver unterrichtet werden können. Am Ende jeder Phase müssen die Schüler eine Prüfung ablegen.

Anerkennung für Frühförderung

Unter den 18 Finalisten befand sich auch das Gymnasium Oberwil, das aber leer ausging.

Eine Anerkennung für Leistungen im Bereich Frühförderung erhielt das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz.

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