«Ich möchte mich ganz herzlich bei Prof. Dr. Valderrabano und Frau Knajbl bedanken!!! Ich habe ein (fast) neues Sprunggelenk...» Das schreibt Boris Becker am Wochenende auf Instagram.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Prof.Dr. Valderrabano und Frau Knajbl bedanken!!! Ich habe ein (fast)neues Sprunggelenk...

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Ein Video zeigt den 49-jährigen Ex-Tennis-Star zudem, wie er mit Krücken einen Gang der Klinik Obach entlang läuft. 

Coming back ...3days after ankle surgery!

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Dieses Video und die Tatsache, dass sowohl Anästhesistin Eva Knajbl sowie Victor Valderrabano (der vom Basler Unispital geschasste Chefarzt und jetziger Leiter Orthopädie an der Schmerzklinik in Basel) an der Klinik Obach operieren, lässt keinen Zweifel daran: Boris Becker lag letzte Woche in Solothurn unter dem Messer. 

Offiziell wird dies jedoch nicht bestätigt. Bei der Medienstelle des Swiss Medical Networks, zu welcher die Obach gehört, heisst es auf Anfrage lediglich: «Wir geben grundsätzlich keine Auskünfte über unsere Patienten in unseren Kliniken.»

Gericht erklärt Becker für insolvent

Dass Becker gesundheitliche Probleme hatte, darüber schreibt auch Christian Schommers, der 2013 zusammen mit Becker dessen Biografie veröffentlichte. «Er hatte schon lange riesige Schmerzen im Sprunggelenk, hat noch dazu zwei künstliche Hüften.» Nach der Operation sollten diese Schmerzen also endlich Geschichte sein. 

Weiter gehen dürften seine finanziellen Probleme, denn um diese soll es derzeit nicht gut stehen. Ein Londoner Gericht erklärte Becker im Juni wegen unbeglichener Schulden bei einer Londoner Privatbank für insolvent. Daraufhin meldete sich der langjährige Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven aus Zug und forderte 40 Millionen Franken. Das Zuger Kantonsgericht wies die Forderungen ab. Cleven kündigte an, in Berufung zu gehen.

Ob Becker seine Operation in der Klinik Obach schon bezahlt hat? Auch auf diese Frage gibt es natürlich offiziell keine Antwort. (ldu)