Kleinhüningen

Hafenbrand: 80 Prozent des Sojaschrots konnte gerettet werden

Mindestens 80 Prozent des Sojaschrots, der bei dem Brand vom 30. August in einem Getreidesilo im Basler Kleinhüninger Hafen in Brand geraten war, ist noch verwendbar.

In den lang gestreckten Hallen hatten sich insgesamt 15 000 Tonnen Sojaschrot befunden. Claudia Bracher, Mediensprecherin des Betreibers Rhenus, zeigte sich im Nachhinein erleichtert, dass das Feuer nicht auf andere Silos übergriff und weder Mitarbeiter noch Umwelt zu Schaden gekommen seien.

Gebäude soll repariert werden

Rhenus ist im Kleinhüninger Hafen der grösste Betreiber von Silos, daneben ist noch Ultra-Brag vertreten. Das Gebäude soll auf jeden Fall wieder repariert werden. Was mit dem beschädigten Sojaschrot geschieht, müsse noch mit dem Kunden und der Versicherung abgeklärt werden.

Der Brand war am frühen Nachmittag ausgebrochen und hatte zu einem Grossaufgebot von Feuerwehr, Zivilschutz, Sanität und Polizei geführt. Laut Peter Gill, Mediensprecher der Basler Staatsanwaltschaft, ist die Brandursache «nicht abschliessend geklärt, aber mit grosser Wahrscheinlichkeit liegt eine technische Ursache vor.» Das Verfahren sei noch hängig und der Sachschaden belaufe sich voraussichtlich auf mehrere Millionen Franken.

Ursache für die Explosionen, die Anwohner gehört hatten, dürfte ein Bagger gewesen sein, der in Brand geraten war. Endgültig erhärtet sei diese These aber noch nicht, so Bracher. Der Bagger sei «recht neu» gewesen. Der Lenker und weitere Mitarbeiter konnten sich in Sicherheit bringen. Das Feuer hatte sich in der Zwischenzeit in der grossen Lagerhalle ausgedehnt, wodurch das Dach in Brand geriet und die Förderanlage in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es kam zu grosser Rauchentwicklung und Geruchsimmissionen.

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