Entwarnung

Hafenbrand: Sedimente im Hafenbecken zeigen keine Erhöhung der PAK- Belastung

Messungen zeigen, dass der Brand im Hafen vom 27. Juli zu keiner Erhöhung der PAK-Belastung im Hafenbecken 1 geführt hat.

Der Brand der Eisenbahnschwellen und dessen Bekämpfung mit grossen Mengen Löschwasser haben die Rheinsohle im Hafenbecken eins nicht mit PAK belastet. Dies zeigen Sedimentanalysen, wie das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) Basel-Stadt am Donnerstag seinerseits mitteilte.

Schwarze Rauchsäule über Basler Rheinhafen

Schwarze Rauchsäule über Basler Rheinhafen

Gesucht hatte man an sechs Probestellen am Beckengrund insbesondere nach giftigen Polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), mit denen früher hölzerne Eisenbahnschwellen haltbar gemacht worden waren. Bereits am Dienstag hatte das WSU mitgeteilt, dass das Rheinwasser kaum verschmutzt worden war.

Beim Löscheinsatz hat sich die Basler Feuerwehr im Übrigen mit Schaum zurück gehalten: Statt den sonst verwendeten bis zu fünf Prozent Schaumextrakt im Löschwasser hat sie beim Schwellenbrand mit Rücksicht auf den Rhein nur 0,5 Prozent davon beigemischt, wie beim Justiz- und Sicherheitsdepartement zu erfahren war.

Dieser niedrige Chemikalienanteil sei am Westquai in allen Löschfahrzeugen verwendet worden, also jenen auf der Strasse wie dem Wasser. Das Feuerwehrboot trug erheblich zum Wasservorhang gegen das Altholz-Feuer bei, können doch allein seine drei Löschspritzen insgesamt fast 13'000 Kubikmeter Wasser pro Minute bewegen.

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