Die künftige Velostation am Bahnhof des Baselbieter Kantonshauptortes soll 568 bewachte Plätze mit direktem Perronzugang bieten. Abgesehen von dieser Velostation sind beim Liestaler Bahnhof noch rund 330 weitere Veloplätze vorgesehen. Der Bund soll Gelder aus dem Agglomerationsprogramm beisteuern.

Zu den weiteren nun aus dem Pendlerfonds unterstützten Projekten gehören 20 Autoparkplätze in unterirdischen Quartierparkings von zwei Wohngenossenschaften, wofür zusammen rund 200'000 Franken fliessen. Die Quartierparking-Mitfinanzierung ist laut Regierung eine Premiere; die Vermietung an Quartierbewohner werde sichergestellt.

Ferner finanziert der Basler Pendlerfonds auch das neue regionale E-Bike-Verleihsystem "pick-e-bike" mit 100'000 Franken mit, sowie Veloplätze bei den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel oder Velohaken an S-Bahn-Zubringerbussen im Wiesental.

Geäufnet wird der Basler Pendlerfonds aus den Einnahmen der Pendler- und Besucherparkkarten. Aktuell kommen jährlich rund 2,5 Millionen Franken herein. Ausser Park-and-Ride-Anlagen für Autos können auch Bike-and-Ride-Anlagen , Quartierparkings und Infrastrukturprojekte des öffentlichen Verkehrs (ÖV) im In- und Ausland unterstützt werden.

Die Zuschüsse sollen sich am Nutzen eines Projekts für Basel-Stadt bemessen. Der landesweit einzigartige Pendlerfonds, der Autopendler zum Umsteigen auf ÖV und Velo bewegen soll, war 2012 als Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Park-and-Ride-Initiative des Gewerbeverbands beschlossen worden, als flankierende Massnahme zur Parkraumbewirtschaftung.