Baustelle
Hans-Peter Wessels' Ärger über die Kritik von TCS-Haller

Luzerner- und Wasgenring werden derzeit neu gestaltet. Nach der empörten Kritik von TCS-Präsident Christophe Haller am angeblichen Rückbau des Luzernerrings meldet sich nun Hans-Peter Wessels zu Wort und kritisiert seinerseits Haller und TCS.

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Christophe Haller, Präsident des TCS, empörte sich vorgestern in der bz über die desaströse Situation bei der Baustelle bei Luzerner- und Wasgenring. Stau sei programmiert, da die Strasse in Richtung Nordtangente von vier auf zwei Spuren zurückgebaut werde.

Hans-Peter Wessels, Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements, ärgert sich über Hallers Aussagen. Der Luzernerring werde nicht zurückgebaut. Um die Strasse vom Stau zu befreien, würden die beiden Kreuzungen, Luzernerring/Hegenheimerstrasse und Luzernerring/Burgfelderstrasse sogar ausgebaut und damit die Verkehrsleistung erhöht.

Notwendige Arbeiten

Der Ausbau ist laut Wessels notwendig, weil der Luzernerring seit der Eröffnung der Nordtangenten-Ausfahrt 2008 deutlich mehr Verkehr aufweist. Hätte der TCS nicht per Referendum eine Volksabstimmung erzwungen und dadurch das Projekt verzögert, wäre die Baustelle längst Geschichte, sagt Wessels. «Das Problem des Staus auf dem Luzernerring wäre heute bereits gelöst.»

«Auf dem Wasgenring – wo die Verkehrsbelastung viel tiefer ist, als auf dem Luzernerring – können die vier Spuren hingegen problemlos auf zwei reduziert werden. Dadurch entsteht Platz für eine Allee mit über 70 zusätzlichen Bäumen.» Das neue Grün beim Wasgenring und die Lösung des Stauproblems auf dem Luzernerring kommen dem Quartier zugute, freut sich Wessels. «Schade, dass TCS-Präsident Haller den Luzernerring und den Wasgenring offenbar nicht auseinanderhalten kann.» (mum)