Stadtplanung

Hans-Peter Wessels: Noch mehr Parkplätze fallen weg

Hans-Peter Wessels, Basler Regierungsrat und Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartementes

«Nur in wenigen Fällen werden Parkplätze aus politischem Willen abgebaut.»

Hans-Peter Wessels, Basler Regierungsrat und Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartementes

Seit der Basler Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels vergangene Woche zusammen mit seiner Baselbieter Kollegin Sabine Pegoraro die Idee einer neuen unterirdischen Autobahnumfahrung um Basel präsentiert hat, brennt bei den Genossen der Baum.

Innert eines Tages lancierte die SP-Fraktion im Parlament einen Vorstoss, um «ihren» Verkehrsdirektor zu stoppen. Im Interview mit der bz zeigt sich Wessels unbeirrt. Es sei wichtig, das Projekt jetzt anzureissen, aber der definitive Entscheid werde erst in rund zehn Jahren fallen.

Doch die verkehrspolitischen Differenzen zwischen den Sozialdemokraten und Wessels gehen noch weiter. Auch bei mehreren Parkhäusern kritisieren die Linken die Pläne des Verkehrsdirektors. Das ist neu: Bisher stand Wessels beim Thema Parkplätze vor allem von bürgerlicher Seite unter Dauerbeschuss.

Aufgrund von neuen Sicherheitsansprüchen und grösseren Autos müssten künftig in Basel noch mehr oberirdische Parkplätze weg, so Wessels. Entsprechend müssten zwangsläufig weitere unterirdische Parkplätze geschaffen werden. 

 

Ob es Hans-Peter Wessels etwas ausmacht, der Prügelknabe der Basler Regierung zu sein und weshalb er trotz Kritik aus den eigenen Reihen den Westring pusht, lesen Sie im grossen Interview in der morgigen Ausgabe der bz Basel.

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