Wahlen

Hansjörg Wilde steht vor der Krönung zum Gemeindepräsident

„Ich bin sehr glücklich über den ersten Platz und den grossen Vorsprung. Dies war heute aber erst der Halbfinal. Ich bin mir bewusst, dass noch ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt."

Hansjörg Wilde über den ersten Wahlgang:

„Ich bin sehr glücklich über den ersten Platz und den grossen Vorsprung. Dies war heute aber erst der Halbfinal. Ich bin mir bewusst, dass noch ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt."

Der parteilose Hansjörg Wilde distanziert im Rennen um das Riehener Gemeindepräsidium seine Konkurrenz klar, verpasst aber das absolute Mehr.

Wenn kein politisches Wunder passiert, heisst der kommende Riehemer Gemeindepräsident Hansjörg Wilde. Der parteilose Kandidat der bürgerlichen Allianz verpasst mit 2673 Stimmen zwar das absolute Mehr um 623 Stimmen, liegt aber für den zweiten Wahlgang am 23. Februar in einer aussichtsreichen Position. Eine wahre Schlappe erleidet Thomas Strahm (LDP). Dieser wurde vom Wähler für seinen Alleingang mit nur 852 Stimmen abgestraft. Während Wilde strahlte, verliess Strahm nach Bekanntwerden des Resultats fluchtartig den Saal der Alten Kanzlei. Christine Kaufmann (EVP) kommt auf knapp 1600 Stimmen, Guido Vogel (SP) als Aussenseiter immerhin auf 1087.

Stimmen der LDP fehlen

Hansjörg Wilde wollte definitive Gratulationen noch nicht annehmen. „Ich bin sehr glücklich über den ersten Platz und den grossen Vorsprung. Dies war heute aber erst der Halbfinal. Ich bin mir bewusst, dass noch ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt." Gleich nach der Resultatverkündigung zogen sich die Parteien zurück. Es galt, die Strategien für den zweiten Wahlgang zu besprechen. Bereits am Mittwochabend müssen der Verwaltung die Kandidierenden bekannt gegeben werden. Das Rennen scheint nach den Beratungen entschieden. Denn wie Hansjörg Wilde mit einem Lächeln feststellte, „fehlen zum absoluten Mehr gerade die Stimmen der LDP." Hansjörg Wilde's Strategie, als Parteiloser anzutreten und sich so nicht einfach in Schubladen stecken zu lassen, ging auf. „Wir haben als bürgerliche Allianz klar und offen kommuniziert, was beim Wähler sicher gut ankam." Wilde zeigt sich bereit, nach vorne zu sehen, die Gemeinde zu führen und diese gegen aussen zu repräsentieren. Auch zufrieden ist sich Guido Vogel. „Es ist besser rausgekommen, als ich persönlich als nicht alt eingesessener Riehemer gedacht habe." Es sehe so aus, als habe er gewisse bürgerliche Stimmen geholt. Guido Vogel gibt sich mit der Mitte-Links-Allianz kämpferisch. „Wilde ist noch nicht gewählt!"

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