Müll-Problem

Haus-Abfall und Exkremente: Basler Rotes Kreuz leidet unter «Müll-Spenden»

Statt ordentliche Kleider landen immer mehr widerliche Abfälle in den Containern des Roten Kreuzes Basel.

Das Basler Rote Kreuz hat ein Müll-Problem. Statt ordentlicher Spenden, auf welche die Organisation angewiesen ist, landet Abfall in den Sammelcontainern. Der Schaden beläuft sich dieses Jahr auf bis zu 5000 Franken.

Seit einigen Monaten häufen sich die «Spenden» von Müll und Unrat beim Roten Kreuz Basel, wie die Organisation am Montag mitteilte. Die sachgerechte Entsorgung der unbrauchbaren Gaben bescherten der humanitären Organisation bereits jährlich Kosten in Höhe von 3000 Franken – dieses Jahr dürften es nun aber mehr als 5000 Franken werden, wie es heisst.

Immer häufiger komme es vor, dass sich in den Sammelcontainern auch Siedlungsabfälle befinden. «Unverfroren werden Säcke mit Hausmüll oder Textilien mit Exkrementen entsorgt». Entsorgung und Reinigung müssen wiederum durch die auf Spenden angewiesene Organisation bezahlt werden. (ans)

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