Wahlen Basel-Stadt
Heidi Mück: «Der Wahlkampf ging an die Substanz»

Die linke Kandidatin Heidi Mück schafft es auch im zweiten Wahlgang nicht in die Basler Regierung. Die Basta-Politikerin erreicht aber ein präsentables Resultat.

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Frau Mück, Sie sind gescheitert, aber mit einem achtbaren Resultat.

Heidi Mück: Im ersten Moment ist es eine Enttäuschung. Das muss ich zugeben. Andererseits bin ich auch froh, ist es vorbei. Der Wahlkampf ging an die Substanz. Und: Ich habe ein sehr gutes Resultat gemacht. Das kann mir keiner mehr nehmen.

Wie ist das Resultat zu werten?

Das ist ein klares Zeichen, dass auch jene, die heute noch nicht in der Regierung vertreten sind, gehört werden wollen. Ich appelliere an alle Gewählten, dass sie das nicht negieren.

Sie sprechen Randständige an. Wird sich mit der jetzigen Regierung tatsächlich etwas ändern?

Daher mein Appell: Nehmt das Resultat ernst. Wir kommen wieder.

Sie sind nicht mehr im Grossen Rat. Wie setzen Sie Ihr politisches Engagement fort?

Ich bin in vielen sozialen Bewegungen aktiv. Für die habe ich nun mehr Zeit. Mir wird es wohl nicht langweilig. (rut)