Mindestlohn

Herrscht ein «skandalöses» Lohndumping im Basler Detailhandel?

Gibt es skandalös tief angesetzte Mindestlöhne?

Gibt es skandalös tief angesetzte Mindestlöhne?

Trotz abgeschlossener Ausbildung, Berufserfahrung und einer 42-Stundenwoche erhalten einige Angestellte im Basler Detailhandel lediglich 3200 Franken als Bruttosalär.

Die «Schweiz am Sonntag» schreibt: Eine Lohnerhebung der Tripartiten Kommission (TPK) zeige, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt. Die Kommission stelle «missbräuchliche Unterschreitungen» fest und fordere «dringend Massnahmen». Um das Lohndumping zu stoppen, beantragt die TPK einen Normalarbeitsvertrag (NAV) für den Detailhandel. Darin sind Mindestlöhne definiert. Die Basler Regierung befürwortet das Anliegen und hat den Antrag diese Woche in Vernehmlassung geschickt. Unterstützung erhält die Regierung von den Arbeitgebern, wie beim Verein Basler Detailhandel oder dem Gewerbeverband. Opposition zeichnet sich hingegen von Seiten der Gewerkschaft Unia ab. Ein Mitglied spricht von «skandalös tief angesetzten Mindestlöhnen».

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