Bildung

Heute steht Glück auf dem Stundenplan: Das sind die verrücktesten Schulfächer

Schulfach an der Admiral Farragut High School in Florida: Tauchen.

Schulfach an der Admiral Farragut High School in Florida: Tauchen.

Wagt man einen Blick über die Kantons- oder Landesgrenze, entdeckt man viele aussergewöhnliche Schulfächer. Bei diesen innovativen Fächern kann der Kanton Basel-Stadt nicht ganz mithalten.

Weil in Basel Wahlfreiheit bei den Schulen besteht, stehen diese in einem Konkurrenzkampf zueinander. Um attraktiv zu bleiben, schrauben sie immer wieder am Angebot. Das Gymnasium Leonhard bietet – zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Gymnasien – verschiedenste Sprachen als Wahlfach an, von Arabisch über Chinesisch bis zu Japanisch. Daneben gibt es auch Fächer wie Kammermusik, Jazz- und Rockmusik-Band oder Plakatgestaltung und Siebdruck.
Wirkliche Innovationen gibt es aber ennet der Kantons- und Landesgrenzen. Vor fünf Jahren nahm das Theresianum Ingenbohl im Kanton Schwyz das Schulfach Glück in den Unterricht auf.

Die Glückslehrerin sagte in einem Interview: «Die Schüler sollen in Verbindung kommen mit sich selber, sich nicht verlieren im Kräftefeld der Informationen, die auf sie einprasseln, der Anforderungen, die an sie gestellt werden, und der Peergroups mit ihren Idolen, denen sie nacheifern.» Noch überraschendere Fächer haben unsere nördlichen Nachbarn erfunden. Am Werner-von-Siemens-Gymnasium im deutschen Gronau steht das «Erwachsenwerden» auf dem Stundenplan. Hier geht es um die Förderung sozialer Kompetenz, die Stärkung des Selbstvertrauens und Kommunikationsfähigkeit sowie den Aufbau von Kontakten und Freundschaften.

Richtig abenteuerlich wird es in Übersee. An der Admiral Farragut High School im US-Bundesstaat Florida darf man schon mal mit dem Tauchanzug in den Unterricht: wenn nämlich im Schulfach «Meeresforschung» die Unterwelt entdeckt wird. Spannend ist auch der Schulalltag an der Brighton Secondary School in Australien. Einmal in der Woche gibts hier «Outdoor Education». Wie der Name schon erahnen lässt, verbringen die Kids dabei viel Zeit im Freien, lernen die Pflanzen- und Tierwelt kennen und werden mit Survival-Tipps versorgt.

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