Basler Fasnacht

Hickhack um Kasernen-Rasen: «Muss das sein?»

Die Holzplatten auf der Kasernenwiese sind Angelo Gallina ein Dorn im Auge.

Die Holzplatten auf der Kasernenwiese sind Angelo Gallina ein Dorn im Auge.

Angelo Gallina lässt auf Facebook Dampf ab. Er regt sich darüber auf, dass die Wagenausstellung der Basler Fasnacht in diesem Jahr auf der Kasernenwiese stattfindet. Die Wiese wäre danach zerstört. Simon Leuenberger von der Stadtgärtnerei relativiert.

«Muss das sein?», empört sich Angelo Gallina, Präsident des Boxclubs Basel auf Facebook. Die Kasernenwiese werde mit Holzlatten zugepflastert, damit dort während dreier Tage Fasnachtswagen parkiert werden könnten. Er findet: «Die Wiese ist im Anschluss zerstört und muss erneuert werden.» Jeder Nutzer denke nur an seine Veranstaltung, ärgert er sich.

Doch Simon Leuenberger, stellvertretender Leiter Grünflächenunterhalt der Basler Stadtgärtnerei, relativiert die Vorwürfe auf Anfrage. Dass die Wagen dort stehen, sei kein Problem. Der Bretterboden würde die Rasenflächen vor einem unterirdischen Schaden schützen, wie dies auch während der Herbstmesse der Fall sei. «Nach der üblichen Pflege ist der Rasen innerhalb eines Monats wieder grün und prächtig.»

Die Wagen- und Requisitenausstellung findet seit ihrem Beginn auf dem Kasernenareal statt. Zurzeit ist dort wegen des Umbaus der Kaserne eine Baustelle und der Platz ist beschränkt. «Deshalb wird dieses Jahr der Rasen abgedeckt», sagt Fasnachtscomité-Obfrau Pia Inderbitzin.

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