Besonders gefährdet sind ältere, gebrechliche Menschen. In Altersheimen und Geriatriespitälern hat man nach 2003 reagiert und Konzepte erarbeitet, wie man mit Hitzewellen umgehen will. Dazu gehören spezielle Getränke, die man den Patienten und Bewohnern abgibt.

Gefährdeter sind Alte, die alleine leben, und im speziellen Demente. „Solche Leute verdursten und merken es gar nicht“, sagt der Geriater Peter Fischer gegenüber der "Schweiz am Sonntag".

Ein Dutzend Europäische Länder haben Hitzeaktionspläne implementiert und sorgen dafür, dass alle gefährdeten Personen während Hitzewellen regelmässig von Pflegemitarbeitenden besucht werden. In der Schweiz existieren ähnliche Programme nur in ein paar wenigen Kantonen. In Basel hält man solche Programme nicht für nötig.