Basel
Hitze im Zolli: Gorillas und Co. gönnen sich Glacé zur Abkühlung

Die warmen Temperaturen machen so manchem Zolli-Bewohner zu schaffen. Während sich Löwen, Gorillas, Orang Utans und Schimpansen mit einem Glacé erfrischen, verlassen die Königs- und Eselpinguine ihre Innenanlage schon gar nicht erst.

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Die Elefanten fächeln mit ihren stark durchbluteten Ohren, um sich etwas abzukühlen.
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Der Erdmännchen-«Aufpasser» stellt sich jetzt zum Wache halten in den Schatten eines Astes.
Sowohl die Schimpansen...
Basler Zolli-Tiere bekämpfen die Hitze
...und die Gorillas geniessen die in Eis gefroren Früchte, die ihnen ab und an gereicht werden.
Aber auch die Löwen kühlen sich mit einem leckeren Glacé ab.
Ausserdem meiden die Löwen die Sonne und allzu viel Bewegung und verbringen die Tage im Schatten oder bleiben gleich ganz in der Höhle.
Krokodile sperren das riesige Maul auf, lassen die Feuchtigkeit des Rachens verdunsten und erzeugen damit «Verdunstungskälte».
Kängurus reiben sich Arme mit Speichel ein.
Pelikane sieht man «hecheln», d. h. ihr Kehlsack bewegt sich schnell hin und her. Dies erzeugt kühlende Zugluft an der Haut des Kehlsackes.

Die Elefanten fächeln mit ihren stark durchbluteten Ohren, um sich etwas abzukühlen.

Zoo Basel

Dem Einfallsreichtum der Zolli-Bewohner sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht sich gegen die Hitze zu schützen. Tiere wissen genau, was ihnen in der Hitze gut tut: Schatten suchen, eine ausgiebige Siesta machen, Baden und bloss nicht zu sehr anstrengen. Das Zoopersonal unterstützt dieses Sommerprogramm.

Während der letzten heissen Tage ist es ruhig geworden im Zoo Basel. Die meisten Tiere «verkrümeln» sich bei Hitze in den Schatten und liegen viel herum. Selbst der Erdmännchen-«Aufpasser» stellt sich jetzt zum Wache halten in den Schatten eines Astes, während sich seine Artgenossen in die Höhlen verzogen haben.

Die Löwen und Schneeleoparden meiden die Sonne und allzu viel Bewegung und verbringen die Tage im Schatten oder bleiben gleich ganz in der Höhle.

Ein kühlendes Glace ist jetzt nicht nur bei den Zoobesucher beliebt. Auch die Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans schätzen die in Eis gefrorenen Früchte, die ihnen zwischendurch gereicht werden.

Wie sich die Tiere abkühlen

Wirklich nachhelfen müssen die Tierpfleger jedoch nicht, auch nicht an sehr heissen Tagen. Wichtig ist es, bereits beim Bau der Anlagen für schattige Plätze, Badestellen und Rückzugsmöglichkeiten zu sorgen.

Viele Tiere haben Strategien zur Abkühlung entwickelt. Krokodile sperren das riesige Maul auf, lassen die Feuchtigkeit des Rachens verdunsten und erzeugen damit «Verdunstungskälte».

Elefanten fächeln mit ihren stark durchbluteten Ohren und Pelikane sieht man ‚hecheln«, d. h. ihr Kehlsack bewegt sich schnell hin und her. Dies erzeugt kühlende Zugluft an der Haut des Kehlsackes.

Kängurus reiben sich Arme mit Speichel ein und Borstenhörnchen klappen ihren buschigen Schwanz wie einen Sonnenschirm hoch. Sogar Sonnencreme ist den Zolli-Tieren nicht fremd: Flusspferde sondern einen antibakteriellen und UV-absorbierenden Schweiss ab.

Doch es gibt auch Zoo-Bewohner, welche die Hitze tatsächlich nicht vertragen. Deshalb bleiben die Königs- und Eselspinguine während den Sommermonaten in der angenehm gekühlten Innenanlage.