Regierung beider Basel

Höhere Betriebsbeiträge für «Tropeninstitut» von den beiden Basel

Das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut soll von den beiden Trägerkantonen Basel-Stadt und Baselland mehr Geld erhalten. Das Bild eines Labors datiert von 1983.

Das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut soll von den beiden Trägerkantonen Basel-Stadt und Baselland mehr Geld erhalten. Das Bild eines Labors datiert von 1983.

Die Regierungen beider Basel wollen dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (STPH) mehr Geld zukommen lassen. Statt 3,63 Millionen Franken wie bisher soll der jährliche Betriebsbeitrag der beiden Trägerkantone künftig je 4 Million Franken betragen.

Damit soll das STPH von den beiden Basel in den nächsten vier Jahren insgesamt 32 Millionen Franken erhalten, wie die Regierungen in Basel und Liestal am Dienstag mitteilten. Über die Subventionserhöhung müssen noch die Parlamente beider Basel entscheiden.

Für die kommenden vier Jahre rechnet das STPH mit einem Aufwand von insgesamt 375 Millionen Franken. Davon sollen 96 Millionen Franken durch sogenannte Kernbeiträge gedeckt werden. Geleistet werden diese neben den beiden Trägerkantonen auch von der Universität Basel und vom Bund.

Rund drei Viertel seines Aufwands deckt das 1943 gegründete Institut unter anderem durch Dienstleistungen, Mandate und Forschungsbeiträge selbst. Mit den höheren Staatsbeiträgen wollen die beiden Trägerkantone verhindern, dass das Tropeninstitut noch mehr Drittmittel akquirieren muss.

Das STPH, für das derzeit in Allschwil BL ein Neubau erstellt wird, beschäftigt rund 800 Personen, davon 610 am derzeitigen Hauptsitz in Basel. Aktuell laufen 281 Projekte in 129 Ländern. Derzeit engagiere sich das Institut namentlich auch bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie, heisst es in der Mitteilung.

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