Gesundheit

Hoffnung für MS-Patienten? Basler Unispital gründet Forschungszentrum mit Elite-Medizinern

Das Unispital Basel baut ein neues Forschungszentrum auf – dieses soll im Kampf gegen Multiple Sklerose Resultate liefern können.

Das Unispital Basel baut ein neues Forschungszentrum auf – dieses soll im Kampf gegen Multiple Sklerose Resultate liefern können.

Das Basler Unispital eröffnet ein neues Forschungszentrum – und stiftet dafür schon mal eine Million Franken. Ziel ist der bessere Kampf gegen Multiple Sklerose und andere neuroimmunologische Krankheiten. Das interessiert auch die Industrie.

Das Basler Universitätsspital (USB) richtet ein neues Forschungszentrum ein. Dafür hat das USB eigens eine Stiftung gegründet, die zum Start mit einer Million Franken ausgestattet worden ist. Diese soll das neue «Research Center for Clinical Neuroimmunology and Neuroscience Basel» mit der etwas sperrigen Abkürzung «RC2NB» aufbauen. Ziel: Die Forschung speziell im Bereich der Multiplen Sklerose (MS) sowie anderen neuroimmunologischen Erkrankungen auszubauen.

Der Stiftungsrat liest sich wie ein Who-is-Who der Forschungsgrössen von Universität und Universitätsspital Basel gleichermassen. Als Geschäftsführer zeichnet Ludwig Kappos, vielfach mit Titeln und Auszeichnungen dekorierter Neurologe des Unispitals. Präsidentin des Stiftungsrats ist Christiane Pauli-Magnus, klinische Pharmakologin und Leiterin des Departements Klinische Forschung am Unispital. Ebenfalls im Stiftungsrat vertreten sind Christoph A. Meier, Vizedirektor des Unispitals und dessen ärztlicher Leiter, der Bioinformatiker Torsten Schwede sowie der Biomediziner Primo Schär, beide vom Biozentrum der Universität Basel.

Ein Zentrum für Neurologen und Biomediziner

An Fällen soll es den Forschern nicht mangeln. Durch die Anbindung an das grösste klinische MS-Zentrum der Schweiz am Universitätsspital Basel sei der Zugang zu einer grossen Anzahl an Patienten gewährleistet, betont USB-Sprecher Nicolas Drechsler. Zudem sei ein Ausbau bestehender nationaler und internationaler Kooperationen vorgesehen. «Wir erwarten, dass dieses Forschungszentrum nachhaltig die führende Stellung des Universitätsspitals und der Universität Basel auf dem Gebiet der MS-Forschung und Neuroimmunologie stärkt und die Attraktivität des Standorts Basel für ausgezeichnete Nachwuchsforschende erhöht», so Drechsler.

Finanziert wird die Stiftung aus Forschungsgeldern des Unispitals, aber auch seitens der Industrie. Welche Firmen beteiligt seien, sei zurzeit nicht aufzuschlüsseln, so Drechsler, da die Verträge noch nicht unterzeichnet seien. Es dürfte sich allerdings um namhafte in der Region ansässige Unternehmen handeln.

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