Wer kennt sie nicht, die Tasse im Pelz, samt Untertasse und Löffel? Meret Oppenheim erschuf die Plastik im Jahr 1936. «Déjeuner en fourrure» (Frühstück im Pelz) wurde noch im selben Jahr auf der Londoner International Surrealist Exhibition gezeigt. Wenige Monate später kam die Tasse ins Museum of Modern Arts in New York, wo sie bis heute in der Dauerausstellung zu bestaunen ist. 

Am Freitag, 6. Oktober, wäre Oppenheim 104-jährig geworden. Grund genug für Google, den Schriftzug in Pelz zu hüllen. Statt des zweiten «o» prangt ausserdem auch Oppenheims Kopf auf dem Computer-Bildschirm. 

Enger Bezug zu Basel

Meret Oppenheim stab am 15. November 1985 in Basel – in der Stadt, in der sie viele Jahre verbrachte, wo sie ihre erste Einzel-Ausstellung als Künstlerin durchführen durfte (in der Galerie Schutlhess), und wo sie zwei Jahre an der damaligen Kunstgewerbeschule studierte (heute Schule für Gestaltung Basel). Unter anderem erinnert die Meret Oppenheim-Strasse an die Surrealistin. 

Immer wieder stellt Google sein Emblem zu Geburtstagen oder besonderen Anlässen um, die Firma nennt diese speziell gestalteten Seiten «Doodles». Die Pelz-Schrift wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den jeweiligen Google-Länderportalen aufgeschaltet.