Insgesamt wurden im November 91'782 Logiernächte verbucht. Das entspricht einem Minus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Sowohl Schweizer (minus 12,8 Prozent), als auch Ausländer (minus 5,7 Prozent) buchten weniger Übernachtungen in der Stadt Basel.

Noch im Vormonat hatte das ganz anders ausgesehen: Im Oktober lagen die Übernachtungszahlen 13,1 Prozent über dem Mittel der letzten zehn Jahre.

Beinahe alle Hauptmärkte des Basler Tourismus mussten Einbussen hinnehmen. Die stärkste absolute Abnahme musste bei den Gästen aus den USA hingenommen werden. Sie buchten noch 7833 Übernachtungen, was einem Minus von 20,5 Prozent entspricht.

Starker Franken und fehlende «Igeho»

Weiterhin belastet auch der starke Franken den Basler Tourismus: Die Übernachtungen aus der Eurozone nahmen um 4,7 Prozent ab. Auch der Messekalender dürfte darauf einen Einfluss gehabt haben: Die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Messe für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum «Igeho» hatte im November 2011 für einen Frequenzanstieg gesorgt.

Die Gästezimmer in Basel waren im November durchschnittlich zu 66,6 Prozent und damit 4,5 Prozentpunkten weniger als im November 2011 ausgelastet. Die mittlere Aufenthaltsdauer der Gäste sank von 1,91 Tagen im Vorjahresmonat auf 1,86 Tage.

Inlandgäste sorgen für Zuwachs von Januar bis November

Von Januar bis November kumulierten sich die Übernachtungen auf 1'004'337. Das sind 2671 (plus 0,3 Prozent) mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Dieser Zuwachs wurde ausschliesslich von den Inlandgästen getragen, die 2,5 Prozent mehr Logiernächte verbuchten als ein Jahr zuvor. Die Zahl der von ausländischen Gästen gebuchten Nächte sank hingegen um 0,6 Prozent. (dfs)