Die Spielerberater haben eine wichtige Funktion - es braucht sie. Sie verfügen über die nötigen Kontakte, auf die jeder angewiesen ist. Ich hatte in meiner Karriere mit jeder «Sorte» Berater zu tun, mich erschreckt diesbezüglich also nichts mehr.

In meinen Augen hat ein Berater dann seine Rechtfertigung, wenn er mit offenen Karten spielt. Er muss ehrlich sein und darf das Vertrauen des Spielers nicht ausnützen, dafür wird er auch fürstlich entlöhnt. Wenn er seine Arbeit sauber macht, hat er eine finanzielle Beteiligung an den Transfers verdient.

Seine Arbeit sollte aber nicht mit der Unterzeichnung des Vertrags enden. Ein guter Berater ist weiterhin für seinen Spieler da und vertritt dessen Interessen gegenüber dem Klub und dem Trainer. Für mich ist es wichtig, von den Beratern zu erfahren, wie es den Spielern neben dem Platz geht.

Ich habe Mühe damit, dass Agenten ihre Spieler überall anbieten, wenn sie das grosse Geld wittern. Es sollte so sein, dass ein Klub den ersten Schritt macht, nachdem er den Spieler beobachtet hat. Ansonsten hat ein Transfer immer einen komischen Beigeschmack.