Basel

Im Alterszentrum Weiherweg grassiert das Norovirus – Heim und Hallenbad geschlossen

(Archiv)

Aus Sicherheitsgründen geschlossen: Das Alterszentrum Weiherweg.

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Im Alterszentrum Weiherweg des Basler Bürgerspitals hat das aggressive Norovirus einige Patienten befallen. Deshalb hat die Verwaltung das Heim und das zugehörige Hallenbad für Besucher bis und mit kommendem Montag geschlossen.

Die Bewohner im Alterszentrum Weiherweg in Basel dürfen im Moment nicht besucht werden. Denn im Zentrum ist das aggressive Norovirus ausgebrochen. Die Verwaltung habe aus diesem Grund beschlossen, das Alterszentrum sowie das dazugehörige Hallenbad, in dem diverse Schwimmkurse auch für externe Besucher stattfinden, aus Sicherheitsgründen bis und mit kommendem Montag zu schliessen, heisst es in einer Mitteilung.

Auf Anfrage bestätigte eine Mitarbeiterin, dass die Verantwortlichen am Montag erneut einen Augenschein vornehmen würden, um dann zu entscheiden, ob das Zentrum wieder geöffnet werden könne.

Aggressives Virus

Das Norovirus ist hoch ansteckend und verbreitet sich gerade an Orten, wo viele Menschen zusammenleben, äusserst schnell. Unter anderem Altersheime gehören neben Schulen, Spitälern und gastronomischen Einrichtungen zu den gefährdeten Institutionen. Dazu kommt eine sehr hohe Ansteckungsgefahr. Besonders bei älteren Menschen und Kleinkindern kann das Virus gefährlich werden.

Noroviren sind sehr resistent gegen Umwelteinflüsse und können auf verunreinigten Flächen mehr als zwölf Tage lang ansteckend bleiben. Nach zwei bis drei Tagen ist die Krankheit jedoch meist überwunden. Als Behandlung ist vor allem auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten. Gegen das aggressive Virus gibt es jedoch keine Medikamente oder Impfungen zur Vorbeugung.
Der Ausbruch am Weiherweg ist nicht der erste. Bereits im Januar vergangenen Jahres grassierte das Norovirus im selben Alterszentrum. 

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