Gefängnis
Im Bässlergut wird Platz für weitere Übeltäter geschaffen

Die Basler Regierung will das Gefängnis Bässlergut mit einem An- und Neubau erweitern. Die Kosten schätzt sie auf 27 Millionen Franken. Neben den 40 neuen Plätzen sollen auch die Diensthunde der Polizei im Bässlergut untergebracht werden.

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Der Kanton Basel-Stadt brauche mehr Zellenplätze für den Vollzug kurzer Freiheitsstrafe, begründet die Regierung in einer Mitteilung vom Dienstag das Kreditbegehren. Im Anbau könnten 40 Plätze für den Vollzug bei Männern untergebracht werden. Dann habe das Gefängnis mit 100 Plätzen eine «sinnvolle betriebswirtschaftliche Grösse».

Das Ausschaffunggefängnis Bässlergut
6 Bilder
Der Besucherraum
Die Zelle des Disziplinararrests
Der gefängniseigene Gerichtssaal
Hier werden Neuankömmlinge fotografiert
Gefängnischef Fabian Henz ist seit August 2011 im Amt

Das Ausschaffunggefängnis Bässlergut

Kenneth Nars

Der Neubau soll auch die Diensthundegruppe der Polizei beherbergen. So können laut Regierung die Anforderungen des Tierschutzgesetzes erfüllt werden. Zudem würde Raum in der Kannenfeld-Wache zu deren Neustrukturierung sowie im Tierpark Lange Erlen für dessen Erweiterung frei. Begonnen werden soll mit dem gesamten Bau 2016.