Der Wettbewerb ist entschieden: Die Arbeitsgemeinschaft Trachsler & Hoffmann mit Mettler Landschaftsarchitektur und Caretta + Weidmann Baumanagement AG bekommt den Zuschlag für die längst angedachte Überbauung an der Ecke Elsässerstrasse/Voltastrasse. Das Projekt «Volta Ost» trage dem ausdrücklichen Wunsch des Kantons Rechnung, dass erschwingliche Wohn- und Geschäftsflächen für unterschiedliche Nachfragegruppen geschaffen werden und «dass sich die Nutzungen gegenseitig aktivieren», heisst es in einer Medienmitteilung von Immobilien Basel-Stadt. Die interdisziplinäre Jury unter Vorsitz von Fritz Schumacher habe das Projekt «Gregory» mit seinem «städtebaulich überraschenden und gelungenen Beitrag» überzeugt.

Das Erdgeschoss besteht aus einem offenen Gefüge aus Quartierrestaurant und Läden. Die Wohnnutzungen umfassen Quartierwohnungen, Studentenwohnungen und Wohnungen für die Sozialhilfe. Zusätzlich wird eine Tagesstätte in einem separaten Gebäude an die heute bestehende Gebäudezeile angebaut. Um die Wettbewerbsvorgabe nach erschwinglichem Wohnraum zu erfüllen, wurde die private Fläche in den Wohnungen reduziert und durch gezielte Massnahmen in den halbprivaten Bereichen des Hauses kompensiert. Einen Teil der Wohnungen wird Immobilien Basel-Stadt der Sozialhilfe zur Verfügung stellen. Diese wird die Wohnungen an alleinstehende Personen, junge Menschen und Familien vermieten. Die Sozialhilfe unterstützt die Haushalte in der Stärkung ihrer Eigenständigkeit und Eigenverantwortung.

Für den Verein für studentisches Wohnen (Wove) wird Wohnraum für rund 80 Studierende in Wohngemeinschaften oder Einzelzimmern geschaffen. «Der Bedarf für diese 80 Zimmer ist mehr als da», sagt Chaim Howald, Geschäftsführer der Wove. Das Projekt habe das Potenzial, aus einem Unort einen lebendigen Stadtplatz zu machen. Jetzt komme es auf die gute Umsetzung an. Baubeginn ist 2017, Bezug 2019.

Ein Modell des Projekts ist im Lichthof am Münsterplatz noch bis zum 29. April zu sehen.