Im Auquarium 34 schwimmen seit Neustem Antennenrochen aus dem Amazonas-Gebiet. Die Rochen haben einen tellerrunden, flachen Körper, dessen Durchmesser fünf Mal kleiner ist als der extrem verlängerte Schwanz. Sie können sich im Bodensand vergraben oder wie fliegende Teppiche durchs Wasser gleiten.

Praktisch ist, das sich ihr Mund auf der Unterseite des Körpers befindet. So können sie den Bodengrund nach Schnecken, Würmern ode Insektenlarven durchstöbern. 

Das grosse «Loch» hinter dem Auge des Rochens hat eine sinnvolle Funktion. Das «Spritzloch» dient dem Ansaugen von Wasser. Anders als bei den Fischen, pumpt ein Rochen klares, nicht aufgewirbeltes Wasser durch das Spritzloch von oben zu seinen Kiemen. Dies ist viel praktischer, da die Kiemen des bodenbewohnenden Rochens so bald mit Schlamm gefüllt wären.

Schwieriger wird es, eine Erklärung für den fast unendlich langen Schwanz des Antennenrochens zu finden. (ska)