Unterwasserwelt
Im Zolli Basel schwimmen fliegende Untertassen mit Peitschenschwanz

Zwei sogenannte Antennenrochen aus dem Amazonas-Gebiet schwimmen seit Neustem im Zolli-Vivarium. Der Schwanz der neuen Aquarium-Bewohner ist antennen- oder peitschförmig ausgezogen und etwa fünf bis acht Mal länger als ihr Körper.

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Die neuen Bewohner im Aquarium.
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Der Schwanz ist länger als der Körper.
Mit dem «Spritzloch» wird sauberes Wasser von oben zu den Kiemen geleitet.

Die neuen Bewohner im Aquarium.

Zur Verfügung gestellt

Im Auquarium 34 schwimmen seit Neustem Antennenrochen aus dem Amazonas-Gebiet. Die Rochen haben einen tellerrunden, flachen Körper, dessen Durchmesser fünf Mal kleiner ist als der extrem verlängerte Schwanz. Sie können sich im Bodensand vergraben oder wie fliegende Teppiche durchs Wasser gleiten.

Praktisch ist, das sich ihr Mund auf der Unterseite des Körpers befindet. So können sie den Bodengrund nach Schnecken, Würmern ode Insektenlarven durchstöbern.

Das grosse «Loch» hinter dem Auge des Rochens hat eine sinnvolle Funktion. Das «Spritzloch» dient dem Ansaugen von Wasser. Anders als bei den Fischen, pumpt ein Rochen klares, nicht aufgewirbeltes Wasser durch das Spritzloch von oben zu seinen Kiemen. Dies ist viel praktischer, da die Kiemen des bodenbewohnenden Rochens so bald mit Schlamm gefüllt wären.

Schwieriger wird es, eine Erklärung für den fast unendlich langen Schwanz des Antennenrochens zu finden. (ska)

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